Natur auf Leinwand und Papier Kunstausstellung von Monika Schwertmann im Heimathaus Hollager Hof

Die Künstlerin Monika Schwertmann bei der Eröffnung ihrer neuen Ausstellung im Heimathaus Hollager Hof.Die Künstlerin Monika Schwertmann bei der Eröffnung ihrer neuen Ausstellung im Heimathaus Hollager Hof.

Wallenhorst. Weil die Natur um uns ist, lässt sich die Künstlerin Monika Schwertmann immer wieder unbewusst von ihr zu Bildern inspirieren. Eine Ausstellung mit rund 50 ihrer Gemälde wurde jetzt im Heimathaus Hollager Hof eröffnet und ist dort bei freiem Eintritt noch bis zum 21. Oktober immer sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Rund 20 Interessierte kamen am Donnerstag zur Eröffnung der Ausstellung ins Heimathaus, um die Bilder der gebürtigen Wallenhorsterin, die jetzt in Bramsche lebt, zu sehen. Mit einem Glas Wein flanierten die Besucher durch die Ausstellung und ließen sich durch die Bilder auf Leinwand und Papier in einen bunten Garten entführen.

Musikalische Untermalung

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Heimathaus-Vorsitzenden Stefan Gutendorf übergab dieser das Wort an die Künstlerin, die eine Einführung in ihre Arbeitsweise und Werke gab. Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Ursula Rose, die auf dem Klavier Stücke wie die „Ballade Pour Adeline“ von Richard Clayderman oder „Memory“ aus dem Musical „Cats“ von Andrew Lloyd Webber spielte.

Im Fokus der Ausstellung stehen Bilder der zurückliegenden Jahre, die das Thema Natur haben. Die meisten von ihnen hat Monika Schwertmann noch nie öffentlich ausgestellt. „Dass sich viele meiner Bilder um Natur drehen, ist purer Zufall“, so die Malerin. „Ich beginne ohne Plan zu malen. Wenn ich ein neues Bild dann später betrachte, ist es oft wieder ein Naturbild geworden.“ So zeigen die Bilder, die im Hollager Hof zu sehen sind, Wälder, Wiesen, Blumen und Blüten.

Von der Leinwand zum Papier

„Die ersten Jahre habe ich nur auf Leinwand gemalt“, erzählte Schwertmann. „Später habe ich dann entdeckt, wie spannend Papier ist“. Während eine Leinwand entsteht, indem sie immer wieder darüber malt und auch zerstört, sogar ab und zu den Pinsel liegenlässt und stattdessen Finger und Hände zum Malen benutzt, setzt sie bei der Papiermalerei auf ganz andere Techniken. „Da kann man Stempel benutzen, etwas trocknen lassen, wieder darüber malen und noch mal trocknen lassen.“ Oder sie verwendet eine Wassersprühflasche, die man normalerweise zum Befeuchten von Blumen verwendet.

Leinwand und Papier unterscheiden sich auch im Ergebnis stark. Während die auf Papier gemalten Bilder an Aquarelle erinnern und eher zart anmuten, dominieren bei Monika Schwertmanns Leinwänden kräftige leuchtende Farben. „Was wie ein Aquarell aussieht, ist gar keins“, erklärte die Künstlerin den erstaunten Besuchern. Vielmehr sei dabei Tinte und eine Rohrfeder zum Einsatz gekommen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hat dazu an den kommenden drei Sonntagen die Möglichkeit.


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