Erlös für das Kulturhaus Staudenmarkt am Ruller Haus: Nach einer halben Stunde ausverkauft

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Dina Müller verkauft an ihrem Stand Samen und Kürbisse. Foto: Christian HehmannDina Müller verkauft an ihrem Stand Samen und Kürbisse. Foto: Christian Hehmann

Wallenhorst. Der 9. Staudenmarkt am Ruller Haus war schnell vorbei. Bereits nach kurzer Zeit waren keine Stauden mehr vorrätig.

„Das wir so früh abgegrast sind, haben wir noch nicht gehabt“, betont Imme Pölking, eine der Organisatorinnen des Marktes. Viele der frühen Besucher nutzten die Möglichkeit sich gegen kleines Geld mit Pflanzen einzudecken.

Schon am Samstagvormittag seien die ersten Besucher gekommen, um Stauden zu kaufen, erzählt Pölking. „Die haben wir dann wieder weggeschickt und gesagt, dass sie später wiederkommen sollen“, so Pölking. Doch um kurz nach 13 Uhr  wurden dann die Toren geöffnet. „Eigentlich sollte der Markt erst um 14 Uhr starten. Wir haben dann aber darüber gesprochen und entschieden, diese Besucher nicht wieder wegzuschicken, sondern den Markt früher zu öffnen“, sagt Pölking. Doch nicht nur der frühe Beginn sorgte für ein schnelles Ende des Marktes. „Durch den heißen Sommer haben wir auch weniger Pflanzen gespendet bekommen, die wir dann verkaufen konnten. Dadurch war unser Angebot einfach geringer als im letzten Jahr“, so Pölking. 

Einnahmen gehen ans Ruller Haus

Die Auswahl der erst später kommenden Besucher war so sehr begrenzt. „Wir haben noch Samen, Kürbisse und Vogelhäuschen, die gekauft werden können. Außerdem bietet der Künstler Wolfgang Himmel seine Stadtsilhouetten an“, sagt Pölking. Am Stand mit den Samen warb Dina Müller als Verkäuferin für ihr Produkt. „Wenn die selbst eingepflanzten Blumen wachsen, ist das ein gutes Gefühl“, so Müller. Doch viele Besucher seien mehr auf der Suche nach bereits gesprießten Blumen. „Da wissen sie dann, was sie bekommen. Denn die Anfänger kennen die Blumen ja gar nicht. Aus diesem Grund habe ich auch die Blumen, die aus den Samen sprießen hier ausgestellt“, erklärt Müller. Vor allem Ringelblumen und Kapuzinerkresse konnten als Samen verkauft werden. „Aber auch der Schnittknoblauch ist eine tolle Pflanze. Damit hat man dann eine Vitamin- und Nährstoffbombe im eigenen Garten“, so Müller. 

Insgesamt bewertet Pölking den Markt als Erfolg. „Es sind ja so gut wie alle Pflanzen schnell verkauft worden“, sagt Pölking. Mit dem Staudenmarkt will das Gartenforum das Ruller Haus unterstützen. „Die Einnahmen, die wir durch den Verkauf der Pflanzen, aber auch der Kuchen haben, kommen dem Kulturhaus zu Gute“, betont Pölking und erklärt weiter: „Damit wollen wir helfen, dass sich das Ruller Haus finanzieren und weiterhin ein abwechslungsreiches Kulturangebot bereitstellen kann.“


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