Konzept im Finanzausschuss vorgestellt 40 Kilometer langer Radweg rund um Wallenhorst geplant

Von Christina Halbach, 10.09.2018, 12:07 Uhr
Ausgewiesene Radwege sind im Osnabrücker Land in das Ravelos (Radverkehrsleitsystem Osnabrücker Land) integriert. Foto: Stefan Sauer

Wallenhorst. Die Gemeinde Wallenhorst plant, einen Radrundweg einzurichten und will dafür Fördermittel beantragen. Das teilte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses mit.

Wallenhorst soll damit mit Gemeinden wie Belm oder Bramsche gleichziehen, die bereits seit einigen Jahren über örtliche Radrundwege verfügen: „Wir wollen ein neues Kapitel zum Thema Radfahren aufmachen“, kündigte Wirtschaftsförderer Frank Jansing dazu an. Einer ersten Planung zufolge soll der rund 40 Kilometer lange Radrundweg von Wallenhorst Richtung Norden bis zum Penter Knapp verlaufen und sich dann südwestlich über Hollage und Brockhausen bis nach Lechtingen und den Ostenort in Rulle erstrecken und schließlich parallel zur L 109 zurückgeführt werden.

40 Pfosten und 400 Schilder

Ausgewiesene Radwege sind im Osnabrücker Land in das Ravelos (Radverkehrsleitsystem Osnabrücker Land) integriert. Um in die Wegweisung aufgenommen zu werden, müssten 40 neue Pfosten und rund 400 Schilder angebracht werden, was mit Kosten in Höhe von insgesamt circa 10.000 Euro verbunden wäre. Dafür will die Gemeinde Fördermittel nach der Zile–Richtlinie (Zuwendungen zu integrierten ländlichen Entwicklung) beantragen. Die EU und das Land Niedersachsen fördern damit Projekte in ländlichen Regionen, um diese als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Gefördert wurde darüber etwa bereits die von der Ilek (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept) -Region „Hufeisen“ aufgelegte Radroute durch die Gemeinden Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Hagen, Hasbergen und Wallenhorst, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Neben einer Beschilderung und Infotafeln sind laut Mitteilung der Verwaltung außerdem ein Flyer, eine digitale Streckenführungsdatei und Rastplätze geplant, die mit dem Konzept der Hufeisen-Region abgestimmt werden soll.

Bei einem Eigenanteil von 10.000 Euro ist eine Förderung bis zu 11.500 Euro möglich, die bis Mitte des Monats beantragt werden muss. Geplant ist, den Radrundweg bis Sommer 2019 umzusetzen.

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