Dreitägiges Weinfest Wein, Musik und gute Stimmung im Hof des Ruller Hauses

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Eine gemütliche Atmosphäre herrschte am Wochenende beim Weinfest des Ruller Hauses. Foto: Claudia SarrazinEine gemütliche Atmosphäre herrschte am Wochenende beim Weinfest des Ruller Hauses. Foto: Claudia Sarrazin

Wallenhorst. Das Ruller Weinfest bot an drei Tagen eine vielfältige Weinauswahl, Livemusik und Geselligkeit in besonderer Atmosphäre.

Im gewissen Sinne ist das Weinfest des Ruller Hauses immer noch ein Geheimtipp. In diesem Jahr begann es am Donnerstag "wie immer" mit einem Seniorennachmittag und öffnete darüber hinaus Freitag- und Samstagabend. 


Die Besucher des fünften Weinfestes des Ruller Hauses lobten neben dem Wein vor allem die gemütliche Atmosphäre, die Livemusik und die Illumination des Gartenhofes.


Doch wer die Klosterstraße entlang fuhr, sah auf den ersten Blick nicht, was sich im Garten der Hausnummer Vier tat: Auf dem geschützt liegenden Hof des Ruller Hauses luden Biergartengarnituren und Stehtische zum Verweilen ein, während verschiedene Musiker die Gartenbühne bespielten.Rund 20 Weine plus Spirituosen und alkoholfreie Getränke waren im Angebot. Hinter dem Grill stand unter anderem Hans-Jürgen Klumpe, der auch für die Beleuchtung zuständig war. Diese sorgte auf dem Gartenhof bei einbrechender Dämmerung für eine besondere Atmosphäre und hob die eindeutigen Vorteile des leicht versteckt liegenden Veranstaltungsortes hervor.


Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinkenJohann Wolfgang Goethe


Diese Atmosphäre und das "Kleine und Heimelige" kam bei den Besuchern besonders gut an. Außerdem freuten sich viele über die Möglichkeit, direkt einmal in Rulle ausgehen zu können. "Das hier ist ein Wohnzimmer im Garten und ein traumhaftes Ambiente", fand Johannes Tewes, und Annelie Michels schätzte die "Geselligkeit, die schöne Musik und die guten Weine". 


Andreas Gebauer vom Weinhaus Heinz Tepe aus Bad Rothenfelde empfahl am Freitagabend beim Weinfest des Ruller Hauses unter anderem den Auxerrois. Foto: Claudia Sarrazin


Für die Weine war Heinz Tepe aus Bad Rothenfelde zuständig. "Der steht auch in Osnabrück auf dem Weinfest - bei uns hat er sich einfach bewährt", erklärte Arno Weerd, Vorsitzender des Ruller Hauses. Während sich Michels für einen Rosé entschieden hatte, hatte Markus Seiters den feinherben Weißwein Auxerrois gewählt: "Wir haben uns vom Weinhändler beraten lassen, der ist hervorragend." Andreas Gebauer vom Weinhaus Tepe berichtete, neben dem  Auxerrois sei bei den Weißweinen vor allem der fruchtig-trockene Grauburgunder beliebt. Ebenfalls gut an kam in Rulle der "Rha-Secco", sprich Rhabarber mit Proscecco, und "alles andere, was im Sommer reinpasst. 


Für Musik sorgte am Freitag beim Weinfest des Ruller Hauses die Meller Band The Basements. Foto: Claudia Sarrazin



Für die Musik war am Freitagabend die Meller Band The Basements zuständig. Die Coverband setzte auf Klassiker: Musik von den Beatles und Stücke wie „Sweet Home Alabama", „Piano Man", „1000 und eine Nacht" von Klaus Lage oder „Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens. Die Songauswahl gefiel den Besuchern und wurde beklatscht, war aber zugleich eine gute Untermalung für die Gespräche untereinander. Am Samstag stand der Vollblutmusiker Juan Carlos Sabater mit seiner Band aut der Naturbühne. Mit Jazzklassikern wie „Fly me to the Moon" oder „Girl from lpanema" begleitete er den Abend am Ruller Haus. 

Das Weinfest organisierte das Ruller Haus bereits zum fünften Mal: "Das hat sich mittlerweile schon ein bisschen etabliert und könnte zu einer festen Einrichtung werden", urteilte Klumpe, der beobachtet hatte, dass inzwischen nicht mehr nur Ruller, sondern auch Wallenhorster und Osnabrücker zu den Besuchern zählten. "Und mir ist aufgefallen, dass es kaum Wiederholungstäter gab, es waren an beiden Abenden verschiedene Gäste da", so Kumpe, während Weerd berichtete: "Der Seniorennachmittag war grandios: Franz Langelage hat seinem Freund Musik gemacht, und auch bei den Senioren herrschte eine ganz tolle Stimmung." Insgesamt seien rund 80 Senioren aus Rulle, Hollage und Wallenhorst gekommen, rund die Hälfte von ihnen mit dem dafür organisierten Busshuttle.


Erfreut sich steigender Beliebtheit: Das Weinfest am Ruller Haus. Foto: Claudia Sarrazin






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