Kolpingsfamilien treffen sich Diözesanversammlung in Hollage diskutiert digitalisierte Arbeitswelt

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Sind aktiv in die kommende Kolping-Diözesanversammlung in Hollage eingebunden (von links): Hubert Wächter, Irmgard Weiß, Reinhard Molitor, Hannah Saget, Stefan Düing und  Chrstel Mysliworski. Foto: Stefan BuchholzSind aktiv in die kommende Kolping-Diözesanversammlung in Hollage eingebunden (von links): Hubert Wächter, Irmgard Weiß, Reinhard Molitor, Hannah Saget, Stefan Düing und Chrstel Mysliworski. Foto: Stefan Buchholz

Wallenhorst. Arbeit 4.0, Begegnung und Unterhaltung – darum geht es vom 14. bis 16. September bei der Kolping-Diözesanversammlung in Hollage. Erwartet werden 200 Delegierte aus vielen Kolpingsfamilien in Deutschlands Nordwesten.

Gleich an zwei Tagen beschäftigt die Kolpinger die Arbeitswelt von morgen, die sich schon heute abzeichnet. „Grundlegende Bedürfnisse des Menschen als die zentralen Aspekte, fallen in der Diskussion um die digitalisierte Arbeitswelt meist unter den Tisch“, begründet Diözesan-Kolpingsekretär Stefan Düing die diesjährige Themenwahl.

Kirche und Arbeitswelt von morgen

Am ersten Tagungstag (Freitag, 14. September) geht es am Vormittag in Vorträgen um die sogenannte Arbeitswelt 4.0 und ihre Chancen und Herausforderungen. Genauer: Wo bleibt der Mensch dabei?

Traditionell wird dann das Versammlungsthema ökumenisch aufgegriffen, so Reinhard Molitor, Diözesanpräses und einer der Moderatoren. Zwei Vorträge gibt es zu hören: Zum einen spricht der „Arbeiterpriester“ Clemens-August Holtermann. Zum anderen legt Pastorin Nicole Beckmann, die Meinung der Ev.-Luth. Landeskirche Hannover zur Arbeitswelt 4.0 dar.

Kolpingswerk diskutiert mit Praktikern 

Erweitert wird das Thema am Samstag (15. September) ab 10 Uhr mit einem weiteren Vortrag, den Karl Schiewerling, der Vorsitzende der Rentenkommission der Bundesregierung, hält. Anschließend diskutiert er mit Handwerkskammerpräsident Reiner Möhle, dem Unternehmer Andreas Sandmann (Purplan) sowie mit der Gewerkschaftssekretärin Petra Tiesmeyer und dem Bistums- Betriebsseelsorger Marcel Völz. Diese Veranstaltung im Philip-Neri-Haus in der Hollager Straße 127 ist öffentlich.

Das Arbeitswelt-Thema nimmt ebenfalls die, teilweise separat tagende Kolping-Jugend auf. „Unser Jahresmotto lautet „Jugend und Arbeitswelt“, dass wir am Samstagnachmittag mit einem Besuch im Museum Industriekultur verbinden“, sagt Kolping-Jugendreferentin Hannah Saget.

Begegnung und Unterhaltung

Neben wenigen Formalia, wie Wahlen, stehen bei jeder Kolping-Diözesanversammlung ebenso Begegnung und Unterhaltung während des dreitägigen Treffens auf dem Programm.

Seit einem Jahr hat sich darum die Hollager Kolpingsfamilie gekümmert. Sie bietet am Freitagnachmittag etwa eine Kutschfahrt zu markanten Punkten im Ortsteil an. Eine gut zwei Kilometer kurze Wanderung mit anschließender Betriebsbesichtigung bei Purplan können die gut 200 erwarteten Delegierten ebenfalls wählen. Am Freitagabend gibt es an der Hollager Mühle einen Hollager Kolpingabend mit Grillspezialitäten und Live-Musik.

Öffentlich ist wieder die Abendveranstaltung am Samstag um 20 Uhr im Gasthaus Barlag. „Neben Unterhaltung werden auch wieder Kolpingsfamilien von unserer Stiftung 2000 mit Preisen geehrt“, sagt Stefan Düing.

Die Diözesanversammlung wird am Sonntag (16. September) ein öffentlicher Festgottesdienst um 12 Uhr in der Hollager St. Josefkirche abschließen.


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