Groschenkirmes und Bühnenprogramm Wallenhorster St. Alexander Gemeinde feiert "Unter einem Himmel"

Meine Nachrichten

Um das Thema Wallenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Messdienerinnen Antonia Grade, Charlotte Mursch, Emilia Wenzel und Antonia Jannsen mit ihren selbstgemachten Schokofrüchten. Foto: Lusia KiskemperDie Messdienerinnen Antonia Grade, Charlotte Mursch, Emilia Wenzel und Antonia Jannsen mit ihren selbstgemachten Schokofrüchten. Foto: Lusia Kiskemper

Wallenhorst. Ihr jährliches Pfarrfest feierte jetzt die St. Alexander Gemeinde Wallenhorst. Das Motto lautete „Unter einem Himmel“.

„Wir haben echt Glück“, freute sich Hauptorganisator Michael Hiekmann. Das Pfarrfest sei auf gutes Wetter angewiesen, denn rund um die Kirche würden über 25 Buden aufgebaut. „Die Stände gestalten und betreuen die Pfadfinder und Messdiener selbst, darunter sind Spiele wie der Heiße Draht und Dosenwerfen“, erzählte Hiekmann. Die Kinder könnten an den Ständen Stempel sammeln, um eine volle Karte am Ende für Süßigkeiten einzutauschen. 

"Alle arbeiten ehrenamtlich, der Erlös von den Einnahmen wird für einen guten Zweck gespendet.“ Die eine Hälfte würde für die Sanierung des Kirchenturmes genutzt werden, der andere Teil an ein Kinder- und Altenheim in Indien gehen, so Hiekmann.

Messdienerin Emilia Wenzel sagte: „Wir haben uns heute Morgen extra getroffen, um die Schokofrüchte zu machen.“ Für die Spiele und das angebotene Essen zahlen die Kinder maximal einen Euro, so Hiekmann.

„Der Höhepunkt dieses Jahr ist der Kletterturm“, sagte Hiekmann. Ein Mitglied des Kolpingsvereins arbeite im Kletterwald und ermögliche die fachkundige Absicherung. „Die Aufgabe ist es, eine Getränkekiste nach der anderen übereinander zu stapeln und dabei hinaufzuklettern.“

Wallenhorsts Pastor Dietmar Schöneich erzählte: „Unter einem Himmel, mit dem Motto wollen wir ganz bewusst ein Statement setzen. Auch in Bezug auf die aktuelle politische Situation. Wir alle leben unter dem gleichen Himmel, und uns sind alle hier willkommen.“ In der Wohnung über dem Pfarrhaus lebe zur Zeit eine Flüchtlingsfamilie, so Schöneich. „Natürlich können wir mit den Einnahmen des Pfarrfestes nicht die Welt verändern, aber wenn es jeder so machen würde, dann schon.“ Er freue sich auch über die Annäherungen der Gemeinden von Hollage, Rulle und Wallenhorst. „Unsere Arbeit beim Pfarrfest kann nur realisiert werden, weil alle ehrenamtlich arbeiten. Ich glaube, dass Gott sich sehr darüber freut, uns hier zusammen zu sehen.“ 

Bis 18 Uhr lief das offizielle Bühnenprogramm, danach wurde langsam abgebaut. Auf der Bühne direkt vor der Kirche traten die Kindergärten aus Wallenhorst und Lechtingen, sowie der Kolping-Karneval-Club Hollage und der Musikkorps Herold Pye auf.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN