Besucherrekord am Freitag „Nette brennt“-Organisatoren ziehen positive Bilanz

Von Andreas Wenk

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Wallenhorst. Das „Nette brennt“-Festival zieht eine gemischte Bilanz. Der Freitag hatte den Organisatoren einen Besucherrekord beschert. Laut Schätzungen kamen zwischen 700 und 1000 Besucher, viele davon auch aus Osnabrück oder angrenzenden Gemeinden, wie Kolping-Vorstand Johannes Wiggermann berichtet.

Auch Doris Potthoff war völlig überwältigt von dem Erfolg. Sie habe an der Zapfanlage gestanden und drei Fässer à 150 Liter hintereinander nonstop laufen lassen ohne den Hahn einmal abzudrehen. „Unglaublich“ sei das gewesen. „Bei so vielen Leuten, da geht auch etwas weg“, erzählte sie freudestrahlend.

Zwei Bands am Samstag

Am Samstag dann zeitweilig Nieselregen und um 21 Uhr gerade einmal zwölf Grad. Offenbar zu kalt, um nach einer monatelangen Hitzewelle besonders viele Besucher hinter dem Ofen hervorzulocken. Leider, denn während am Vorabend DJs für Musik sorgten, traten am Samstag zwei Bands auf. Nahezu spontan hatten sich Väter und Söhne aus dem jährlichen Sommer-Camp der Ruller Kolpingfamilie als Vorgruppe zu der ebenfalls aus Rulle stammenden Gruppe „Esch“ angeboten. Dennoch waren am zweiten Abend nicht mehr als 300 bis 400 Besucher gekommen. Genaue Zahlen gibt es nicht, da viele Helfer wie die Messdiener oder einige Nachbarn freien Eintritt hatten. Mit dem Auftritt von Esch zogen von Wallenhorst her dunkle Wolken am Horizont auf. Vor zwei Jahren musste die Gruppe wegen eines Sturms abbrechen, konnte diesmal aber durchspielen.

Wenig zu tun gab es vor allem an der Cocktailbar. Dafür war es vermutlich zu kalt: Stand den Leuten der Sinn möglicherweise eher nach Glühwein? „Eine Sommerveranstaltung mit langer Unterbüx“, sucht Marlene Schön nach Gründen dafür, warum sie und ihre Kollegin an diesem Abend eine ruhige Kugel schieben konnten.

Aufräumarbeiten begannen in der Nacht

Dennoch ist die Kolpingfamilien laut Patrick Tewes mit dem Wochenende zufrieden. Beide Tage zusammengerechnet habe man das selbst gesteckte Ziel erreicht, auch wenn man den Live-Bands mehr Publikum gewünscht hätte. Immerhin blieben einige Gäste bis um 2 Uhr. Sofort begannen Tewes und zahlreiche Helfer mit den Aufräumarbeiten. Einige haben laut Tewes bis 7 Uhr durchgehalten, andere standen um 10 Uhr schon wieder parat, um alles ordentlich zu hinterlassen.


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