Schwimmen, fahren, laufen Kolpingsfamilie Hollage lud zum zweiten Triathlon

Von Christian Hehemann

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cheh Wallenhorst. Knapp eine Stunde war er unterwegs. Carsten Meyer erreichte beim Triathlon der Kolpingsfamilie Hollage als Erster die Ziellinie. Mit seiner Zeit von einer Stunde und 16 Sekunden war der Osnabrücker sehr zufrieden. „Ich war die letzte Zeit viel verletzt, daher nehme ich derzeit eher an Hobby-Wettkämpfen teil. Aber die Ambitionen für mehr sind vorhanden, und diese Veranstaltung ist dafür ein schönes Training.“

Insgesamt hatten sich 59 Einzelteilnehmer und elf Teams auf dem Kolping-Rastplatz am Stichkanal eingefunden. Zunächst sprangen Männer und Frauen in den Kanal, um 500 Meter zu schwimmen. Danach ging es für 20 Kilometer aufs Fahrrad. Den Abschluss bildete ein Fünf-Kilometerlauf.

„In diesem Jahr haben wir die Strecken für Radfahren und Laufen halbiert“, erklärte Andre Thöle, Pressesprecher der Kolpingsfamilie. „Dadurch haben wir die Teilnehmerzahl im Vergleich zum ersten Triathlon 2017 fast verdoppelt.“ Dies bekräftigt der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Heiner Placke: „Das Interesse ist sehr groß. Der Kanal bietet sich für so eine Veranstaltung einfach an.“

Spaß im Vordergrund

Das Teilnehmerfeld war gemischt. Während einige Sportler häufiger Triathlons absolvieren, waren auch Ortsansässige gekommen. „Für einige Teilnehmer ist das hier sicher ein Trainingslauf. Aber der Spaß steht im Vordergrund“, so Thöle.

Vor Ort waren auch DLRG und DRK. „Wir bekommen eine tolle Unterstützung“, bedankte sich Placke. Insgesamt stellten die Organisationen elf Mitarbeiter, zwei Fahrzeuge und ein Boot für die medizinische Versorgung. Uwe Piel war als Einsatzleiter der DLRG Ortsgruppe Osnabrück am Kanal. „Es nehmen nicht nur geübte Wettkämpfer teil, da kann immer was passieren.“ Vor allem das kalte Wasser könne Kreislaufprobleme auslösen.

„Es ist aber alles super gelaufen. Keine besonderen Vorkommnisse“, so Piel. Der Vorsitzender des DRK Wallenhorst Patrick Bäune rechnete vor allem mit Schwächeanfällen und Stürzen vom Fahrrad. „Wir sind mit zwei Autos vor Ort und können schnell handeln.“

Spenden für Terre des hommes

Die Einnahmen gehen wie 2017 an Terre des hommes. „Allein durch die Teilnahmegebühren kommen 2300 Euro zusammen“, so Placke. Dazu kommen Einnahmen aus Speisen und Getränken und Spenden. Mit dem Geld sollen Bildungsmaßnahmen in der Dritten Welt unterstützt werden. „Dies erhöht die Chancen der Kinder auf eine bessere Zukunft. Mit 60 Euro kann man ein Kind ein Jahr lang zur Schule schicken. Und bei Terre des hommes wissen wir, dass das Geld zu 100 Prozent ankommt.“

Am Ende des Triathlons sollte jeder Teilnehmer eine Medaille erhalten. Das wurde schwierig. „Wir müssen nachbestellen. Vor ein paar Wochen war die Resonanz noch nicht so groß“, so Placke. Fehlende Trophäen werden nachgeschickt. „Das werden wir auch hinkriegen“, ist er sicher. „Es geht hier aber nicht ums Gewinnen, sondern ums Teilnehmen und die gute Sache“, ergänzte Thöle.


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