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Hollager Schützen feiern Jahrestag der Wiedergründung Nach 60 Jahren immer noch treffsicher

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Einen guten Grund, auf den Jahrestag der Wiedergründung der Schützenbundes Hollage anzustoßen, haben: Reinhold Helmich, Hans Georg Barlag, Franz-Josef Grewe, Alois Bergmann, Heinz Strössner, Friedrich Hardinghaus, Gerd Kock, Heinrich Gers Barlag und Johannes Bockholt. Foto: Ursula HoltgreweEinen guten Grund, auf den Jahrestag der Wiedergründung der Schützenbundes Hollage anzustoßen, haben: Reinhold Helmich, Hans Georg Barlag, Franz-Josef Grewe, Alois Bergmann, Heinz Strössner, Friedrich Hardinghaus, Gerd Kock, Heinrich Gers Barlag und Johannes Bockholt. Foto: Ursula Holtgrewe

Wallenhorst. Ohne das Engagement der Wiedergründer im Jahr 1951 gäbe es den Schützenbund Hollage von 1920 nicht mehr. Den 60. Jahrestag nahmen die Grünröcke zum Anlass und luden die Senioren zum Frühstück in die Vereinsgaststätte Strößner ein. Die familiäre Runde nutzte die Zeit für Rückblicke und Auszeichnungen für 480 Jahre Vereinstreue.

Auf der Ehrengästeliste standen acht Personen: Gerd Kock, Johannes Bockholt, Heinz Strössner, Friedrich Hardinghaus, Alois Bergmann, Heinrich Gers Barlag und die verhinderten Günter Sandhaus und Franz Harenburg. Ihre Zuversicht lobte Präsident Franz-Josef Grewe: „Trotz der schwierigen Zeit, in der man sich 1951 befand, hatten sie die Wichtigkeit von Vereinen für das Zusammenleben in der damaligen Gemeinde Hollage erkannt.“ Seinerzeit hätten 46 Männer die Tradition des Hollager Schützenlebens fortgesetzt.

„Es war damals eine Wiedergeburt, auch weil das Schützenfest wieder aufleben sollte. Es gab doch seinerzeit nur zwei Vereine, den Gesangverein und die Schützen“, erinnerte sich Johannes Bockholt, der auch viele Jahre als Kreissportleiter tätig war. Auch das ist fast eine Hollager Tradition, denn nach Ingrid Behrenswerth heute hat Bockholts Schützenbruder Wolfgang Dahlmann das Amt inne. Friedrich Hardinghaus – niemand möchte dem rüstigen 96-Jährigen das Alter glauben – nickte schmunzelnd.

In der kleinen Feierstunde dankte Franz-Josef Grewe den Schützenurgesteinen für die Treue zum Verein und Unterstützung des Schützenwesens.

Grewe anerkannte, dass Gerd Kock als einer der Männer der ersten Stunde nach beispielhaften fast 50-jähriger Vorstandsarbeit als Ehrenvizepräsident immer noch aktiv sei.

„Ich wünsche mir und uns, dass das Miteinander von Jung und Alt, von Sport und Tradition als Merkmal im Verein erhalten bleibt“, sagte Grewe. Ihm als amtierenden König im 90. Vereinsjahr und allen anderen Schützen steht am 28. Mai ein weiterer wichtiger Termin bevor: das Königsschießen 2011.


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