Bürgermeister blickt in die Zukunft 120 Gäste beim Grünkohlessen der SPD Wallenhorst

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Freuten sich auf das Grünkohlessen der SPD (von links): Alfons Schwegmann (stellvertretender Bürgermeister), Guido Pott (Landtagsabgeordneter), Otto Steinkamp (Bürgermeister), Hendrik Remme (stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins) und Annika Reinink ( Vorsitzende des SPD-Ortsvereins). Foto: Katja SteinkampFreuten sich auf das Grünkohlessen der SPD (von links): Alfons Schwegmann (stellvertretender Bürgermeister), Guido Pott (Landtagsabgeordneter), Otto Steinkamp (Bürgermeister), Hendrik Remme (stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins) und Annika Reinink ( Vorsitzende des SPD-Ortsvereins). Foto: Katja Steinkamp

Wallenhorst.

Annika Reinink, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wallenhorst, begrüßte rund 120 Gäste zum traditionellen Grünkohlessen. „Wir sind schon mindestens zehn Jahre hier im Gasthof zur Post, aber das Grünkohlessen gibt es schon viel länger“, so Reinink. Die Vereinsvorsitzende freute sich über die Vertreter aus Bramsche, aus Osnabrück und besonders über Bürgermeister Otto Steinkamp sowie Landtagsabgeordneten Guido Pott. „Wir möchten dich hiermit noch einmal alle offiziell beglückwünschen“, sagte Reinink und übergab Pott einen Blumenstrauß. Dieser bedankte sich für die zahlreiche Unterstützung und betonte: „Das war das erste Mal, dass ein SPD-Abgeordneter aus dem Osnabrücker Landkreis mit einem Direktmandat in den Landtag gewählt wurde.“ Danach schlug Pott den „Tag des Grünkohls“ als neuen gesetzlichen Feiertag vor und hatte die Lacher auf seiner Seite. „Nun wünsche ich allen guten Appetit und Glück auf!“

Bürgermeister Otto Steinkamp begrüßte ebenfalls die Gäste und sprach über die Entwicklung der Gemeinde Wallenhorst. Zunächst griff er die Themen Kinderbetreuung und die Einwohnerzahl der Gemeinde auf. „Seit drei bis vier Jahren ist unsere Einwohnerzahl stabil bis steigend, deswegen wird einiges passieren in Wallenhorst.“ So sollen Baugebiete ausgeweitet werden und im Zentrum eine neue Kinderkrippe gebaut werden, um neue Kita-Plätze zu schaffen. „Um die Einwohnerzahl brauchen wir uns also keine Sorgen zu machen.“ Neue Bauanfragen bekäme die Gemeinde auch, so Steinkamp. Dementsprechend soll das Bauen in zweiter Reihe oder neuer Wohnraum im Bereich Lechtingen entwickelt werden. „Auch im Ortszentrum ist das Angebot für Wohnungen gut.“ So sollen 70 bis 100 Wohneinheiten entstehen und auch nach Rulle und Hollage geschaut werden, so der Bürgermeister.

Investitionen

In puncto Sicherheit sei die Feuerwehr in Wallenhorst sehr gut aufgestellt, sagte Steinkamp. So sollen drei neue Feuerwehrautos und eine neue Drehleiter angeschafft werden. Von 2018 bis 2021 seien das rund 2 Millionen Euro, die investiert werden. „Ich denke, hier ist das Geld sehr gut angelegt.“

Auch die Entwicklung des 28 Hektar großen Gewerbegebietes steht auf dem Plan der Gemeinde. „Ortsansessige, aber auch Unternehmen aus anderen Kommunen sollen sich dort ansiedeln“, sagte Steinkamp. „Wir werden genau aussuchen, welche Betriebe sich dort niederlassen dürfen.“ Wallenhorst sei, laut dem Bürgermeister, ein interessanter Standort für Unternehmen.

Im vergangenen Jahr habe die Gemeinde ein Haushaltsüberschuss von 450000 Euro erwirtschaftet. „Ein Plus von zwei Millionen Euro“, sagte Steinkamp. Trotzdem gäbe es eine Neuverschuldung. Drei Millionen Euro kostet der Bau der neuen Kindertagesstätte im Zentrum, 13 Millionen die Übernahme der Gas- und Stromnetze. 51 Prozent davon gehöre der Gemeinde und die Rendite sei für die nächsten 20 bis 25 Jahre gesichert, so der Bürgermeister. „Beides ist gut angelegtes Geld.“ Des weiteren werde die Kläranlage erneuert. Hier rechne der Bürgermeister mit einer Investition von 800000 bis 900000 Euro .

„Nicht alles läuft gut, und das muss man dann auch ansprechen“, sagte Steinkamp. Das Projekt „Grüne Wiese“ habe sich der Bürgermeister anders vorgestellt. Aktuell solle ein Gerichtsverfahren für das Weiterkommen sorgen. „Ich hoffe, dass dort wieder, durch ein neues Einzelhandelskonzept, Bewegung rein kommt.“ Im Großen und Ganzen aber, mache sich Steinkamp keine Sorgen um die Gemeinde Wallenhorst.

Ehrungen

Passend zum diesjährigen 50. Bestehen des Ortsvereins SPD Wallenhorst wurde Martin Nardmann, der nicht persönlich erscheinen konnte, für die 50 Jahre Mitgliedschaft und als Gründer der SPD Wallenhorst geehrt. Hendrik Remme, stellvertretender Vorsitzender, wurde für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt. Außerdem wurden acht Neumitglieder Willkommen geheißen. Danach wurde das Grünkohlessen von Annika Reinink eröffnet: „Lasst es euch gut gehen.“


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