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„Trotzdem viele noch zu schnell“ SPD Twist für weitere Tempo-30-Zonen

Von PM. | 02.05.2017, 19:30 Uhr

Die SPD Twist begrüßt in einer Pressemitteilung die Einrichtung weiterer Tempo-30-Zonen in der Gemeinde. Auf Initiative der Sozialdemokraten seien 2012 erste Geschwindigkeitsbeschränkungen ausgesprochen worden.

„Die Initiative der Wählergemeinschaft zur Erweiterung der Tempo-30- Bereiche vor Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen und die Ergänzung für weitere Bereiche seitens der CDU Twist sind richtige und wichtige Schritte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Twist“, sagt Rudi Gaidosch, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.

Schon 2012 seien auf Initiative der SPD mit Unterstützung aller Ratsfraktionen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zusätzlich zum bereits bestehenden Tempo-30-Bereich in der Siedlung in weiteren Ortsteilen umgesetzt worden. Obwohl eine breite Zustimmung erfolgt sei, habe es auch kritische Stimmen gegeben. „Mich interessiert Tempo 30 nicht, ich fahre so schnell, wie ich will“, war laut Gaidosch damals eine „durchaus ernst gemeinte Aussage“ eines Twister Bürgers.

Nach Einschätzung der SPD wird in verkehrsberuhigten Bereichen noch immer zu schnell gefahren. „Obwohl die Tempo-30-Zonen mit entsprechenden Verkehrszeichen kenntlich gemacht wurden, sind es häufig Anlieger und Anwohner aus der Nachbarschaft, die Geschwindigkeitsreduzierung und Rechts vor Links Situationen nicht akzeptieren.“

Deshalb werde die SPD Twist die Anträge von CDU und WGT unterstützen. Aber neben der Umsetzung der geplanten neuen Tempo-30-Bereiche sei auch eine gezielte Ansprache der Bürgerinnen und Bürger unbedingt notwendig. „Und wenn das nicht klappt, brauchen wir eben mehr mobile Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen in Wohngebieten“, fordert die SPD Twist.