Ein Artikel der Redaktion

Telekom baut ihr Netz aus Bessere Versorgung für 320 Telefon-Anschlüsse in Twist

Von Manfred Fickers | 21.12.2015, 18:35 Uhr

Ihre Anschlussqualität baut die Deutsche Telekom in Twist-Siedlung aus. Dank neuer Technik können dann bei rund 320 Gebäudeanschlüssen digitales Telefonieren, leistungsfähigere Internetverbindungen und Fernsehen angeboten werden.

Bei einem Besuch im Rathaus erläuterten Klaus Jürgen Karneth, Deutsche Telekom Technik und Vertriebsbeauftragte Figen Öz, Deutsche Telekom, wie die neuen Leitungen und Anschlüsse die Breitbandversorgung verbessert und welche Produkte damit angeboten werden können. Es wurden 490 Meter Glasfaserkabel verlegt und zwei Multifunktionsgehäuse aufgestellt, von denen aus die mit Lichtgeschwindigkeit per Glasfaser ankommenden Daten in Richtung Hausanschlüsse verteilt werden. Mit der Vectoring-Technik bekommen die Kunden VDSL-Anschlüsse (Very Highspeed Digital Subscriber Line). Diese Hochgeschwindigkeits-Datenübergabestellen können bis zu 100 Megabit pro Sekunde liefern. Und sie gleichen die durch elektromagnetische Störungen entstehenden Fehler aus, die im bisherigen System in Kupferkabeln auftreten. „Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktionieren“, erklärt Technik-Fachmann Karneth.

Die Anlagen in den beiden Multifunktionsgehäusen an der Straße An der Wieke versorgen den Nordteil der Ansgarsiedlung, das Industriegebiet und die Wohnsiedlung Am Kanal-West. Sollte es zu einer größeren Erweiterung von Am Kanal-West kommen, kann hier bereits bei der Erschließung die Glasfasertechnik zum Zuge kommen, bestätigt Karneth auf Nachfrage von Martin Müller, Fachbereich Gemeindeentwicklung. Eine weitere Verbesserung der Versorgung sei vom Ausbau des LTE-Mobilfunknetzangebots in der Gemeinde zu erwarten, kündigt Karneth an, und zwar dort, wo die Vectoring Technik an Grenzen stößt.

Stadiortvorteil

Die Vertriebsbeauftragte Öz sagt: „Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil, für die gesamte Gemeinde, aber auch für jede einzelne Immobilie.“ Bürgermeister Schmitz sieht ebenso den Vorteil für die Gewerbebetriebe im Industriegebiet Siedlung. Er spricht auch die noch bestehenden Löcher in der Breitbandversorgung in der Gemeinde an, obwohl die beiden Telekom-Mitarbeiter nicht sagen können, wo ihr Unternehmen als Nächstes investieren wird. Dennoch ist er froh: „Unsere Gemeinde wird damit als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver.“