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Kommentar Bei Fahrbahnausbesserung anders vorgehen

Meinung – Manfred Fickers | 18.06.2018, 12:55 Uhr

Nicht nur in Twist wird über den Sinn der Fahrbahnausbesserung mit Bitumen und Splitt diskutiert.

Bei Diskussion im Ausschuss in Twist wurde eines nicht in Zweifel gestellt, eine regelmäßige Reparatur von Fahrbahnschäden ist günstiger, als häufigere Neubauten. Dafür spricht schon der relativ bescheidene Materialaufwand im Vergleich zu einem Neuaufbau einer Straßenfahrbahn. Es ist umweltfreundlicher und günstiger für die Gemeinden.

Der eigentliche Ärger bei Anliegern und Verkehrsteilnehmern wird vom überschüssigen Splitt verursacht. Wenn schon aus technischen Gründen nicht auf einen gewisses Mehr an Material nicht verzichtet werden kann, dann sollte wenigstens gefegt werden, nachdem sich der Belag an der reparierten Stelle verfestigt hat. Es geht nicht nur um die Optik, denn Rollsplitt, der am Straßenrand und auf Geh- und Radwegen liegt, stellt eine Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrer dar.

Vielleicht kann das zusammengefegte Material ausgesiebt, und der Splitt wiederverwertet werden. Das würde den Geldbeutel der Steuerzahler schonen und den Ärger mit Anliegern und Verkehrsteilnehmern vermeiden.