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Beliebter Standort am See Gemeinde Twist will Wohnmobilstellplatz ausbauen

Von Manfred Fickers | 10.07.2014, 16:30 Uhr

Der Bereich rund um den Schulsee bleibt ein Investitionsschwerpunkt für die Gemeinde Geplant ist eine Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes am Hallenbad. Außerdem soll der Umkleidebereich der Sporthalle der Schule am See erneuert werden.

Beide Projekte hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Feuerschutz befürwortet. Sorgen bereitet allerdings das Problem Vandalismus rund um den See. Beim Barfußpfad und der Schutzhütte am Hallenbad, aber auch am benachbarten Sportgelände hat es Beschädigungen und Verschmutzungen gegeben, berichtete Bürgermeister Ernst Schmitz. Ein Nutzer des Barfußpfads hat sich durch Flaschenscherben verletzt, aktuell ist wieder ein Schaden in Höhe von 1000 Euro angerichtet worden. Der Bereich soll durch einen Zaun geschützte werden, dessen Zugang vom Hallenbadpersonal geöffnet und geschlossen wird.

Heinz Pieper (Wählergemeinschaft Twist) und Claudia Joostberends (CDU) zweifeln an der Wirksamkeit einer Einzäunung. Ansgar Wilken (CDU) hält dagegen den Zaun für eine gute Lösung. Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung stimmte der Ausschuss für die Einzäunung des Geländes.

Einig war man sich dagegen beim Beschluss über den Wohnmobilstellplatz. Fachbereichsleiter Martin Müller sagte, dass die hohen Übernachtungszahlen den Bedarf zeigen. Geplant ist ein Ausbau der Kapazität um sechs Stellplätze auf 19. Da Fördermittel aus europäischen Töpfen beantragt werden sollen, sei eine Umsetzung der Pläne frühestens im kommenden Jahr möglich.

Nachdem die Sporthalle an der Schule am See saniert ist, soll jetzt der Umkleidebereich instand gesetzt werden. Fachbereichsleiter Wilhelm Meyer hat dafür 145000 Euro Gesamtkosten veranschlagt. Die Arbeiten sollen bis zu den Herbstferien so ausgeführt werden, dass der Betrieb in der Halle weitergehen kann.

Bewohner von Provinzialmoor stellten Fragen zu den baurechtlich stark eingeschränkten Möglichkeiten der Entwicklung ihrer Siedlung. Der Bürgermeister wies auf die schwierige Rechtslage hin, will diese aber durch ein externes Rechtsgutachten prüfen lassen. Denn die Straßendorfstruktur gibt es auch in anderen Ortsteilen, die ähnliche Probleme haben, Baulücken zu schließen.

Befürwortet wurde die Erschließung neuer Wohnbaugrundstücke in der Siedlung „Westlich des Süd-Nord-Kanals“ und in Twist-Bült „Am Birkhahngrund“. Bei Instandhaltungsarbeiten an der Brücke im Verlauf der der Straße Adorf hat sich erheblicher Reparaturbedarf gezeigt, teilte der Bürgermeister mit. Nach einer weiteren gründlichen Prüfung des Bauwerks und Planungsarbeiten strebe die Gemeinde eine Erneuerung im kommenden Jahr an.