Konzepte beraten Dorfgespräch plant Dorfladen für Twist-Rühlerfeld

Meine Nachrichten

Um das Thema Twist Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Gemeinde Twist hat im Ortsteil Rühlerfeld ein „Dorfgespräch“ iniziiert. Ein großes Augenmerk lag dabei auf dem Thema Nahversorgung. Foto: Britta ZaudtkeDie Gemeinde Twist hat im Ortsteil Rühlerfeld ein „Dorfgespräch“ iniziiert. Ein großes Augenmerk lag dabei auf dem Thema Nahversorgung. Foto: Britta Zaudtke

Twist. Die Gemeinde Twist hat im Ortsteil Rühlerfeld ein „Dorfgespräch“ iniziiert. Ein großes Augenmerk lag dabei auf dem Thema Nahversorgung und der Gründung eines Dorfladens.

Zunächst durch die Katholische Landvolkhochschule Oesede begleitet sind aus dem Dorfgespräch einer Mitteilung zufolge etliche Projektgruppen erwachsen. Sie haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Zukunft des Ortes auseinandergesetzt. Im März fand ein Informationsabend statt, an dem neben Bürgermeister Ernst Schmitz auch Vertreter des Gemeinderates und der örtlich ansässigen Firmen teilnahmen. Insgesamt war die Veranstaltung gut besucht.

Zunächst erklärte Verena Bentlage stellvertretend für die Projektgruppe, dass mithilfe einer zu gründenden Genossenschaft ein Gebäude erstellt werden soll, welches dann einem Pächter als Ladenlokal zur Verfügung gestellt werden wird. Hier wurde auch über das Finanzierungskonzept aufgeklärt.

Als zweites sprach Tobias Kemper, der zusammen mit seinem Bruder bereits fünf Dorfläden führt (zwei weitere werden in den kommenden Monaten hinzu kommen) über das Konzept eines solchen Dorfladens. Allen sei klar, dass ein Dorfladen nicht den Discounter ersetzen könne und dass es an den Kunden liege, ob ein solches Unternehmen eine Zukunft habe. Er selbst sehe hier jedoch großes Potenzial und könnte sich eine Pacht seinerseits gut vorstellen.

Als drittes berichtete Frau König von der Genossenschaftsvertretung Weser-Ems welche Voraussetzungen für eine Genossenschaft vorliegen müssen, welche Vorteile eine Genossenschaft mit sich bringe und welche Kosten auf die Genossen zukämen. Zu allen Punkten standen sowohl die Referenten als auch die Mitglieder der Projektgruppe für anschließende Frage zur Verfügung.

Jetzt bleibt es abzuwarten, ob die Resonanz in der Bevölkerung des Ortsteils und der ortsansässigen Industrie groß genug ist, damit die Genossenschaft „Dörpwinkel“, so soll sie heißen, erfolgreich gegründet werden kann.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN