Das Dorfgespräch geht weiter Guter Start für Rühlermoor und Rühlerfeld

Das Ergebnis der Abstimmung zum Projekt Dorfladen war bei der Schlussrunde der ersten Phase des Dorfgesprächs Rühlermoor/Rühlerfeld positiv. Foto: Manfred FickersDas Ergebnis der Abstimmung zum Projekt Dorfladen war bei der Schlussrunde der ersten Phase des Dorfgesprächs Rühlermoor/Rühlerfeld positiv. Foto: Manfred Fickers

Twist. Das Modellprojekt Dorfgespräch für die Ortsteile Rühlermoor und Rühlerfeld hat zu ersten konkreten Ergebnissen geführt. Darüber hat sich der Gemeinderat Twist informiert.

Michael Ripperda, der zusammen mit Hilke West die Informations- und Diskussionsrunden seitens der Katholischen Landvolk-Hochschule (KLVHS) Oesede begleitete, stellte deren Ergebnisse von. „Landleben ist nicht immer nur eine Idylle, wie sie der Großstädter aus Zeitschriften kennt“, sagte er. Der Wandel der Strukturen mache Strategien für die Zukunft nötig daher habe das Land Niedersachsen das Modellprojekt gestartet, das in der Region von der KLVHS betreut wird.

Für die Moderatoren ungewohnt war die engagierte Beteiligung großer Teile der Bevölkerung, und die starke Unterstützung durch die Gemeinde, berichtete Ripperda. Die entstandenen Gremien arbeiten nach der begleiteten Startphase weiter, teilte er mit. Mit dem Dorfladen gebe es ein Projekt, dass sehr weit fortgeschritten ist. Außerdem arbeiten Einwohner und die Gemeinde an vielen kleinen Verbesserungen.

Begonnen hat das Modellvorhaben mit einem Workshop in Oesede, gefolgt von einer Bürgerversammlung und zwei Dorfabenden, mit einer weiteren Bürgerversammlung zum Abschluss. Die Arbeitsgruppe Dorfladen habe Baupläne, einen Standortvorschlag und ein Finanzierungsmodell zuwege gebracht. Zur Verbesserung des Ortsbildes sind viele kleine, aber auch einige größere Veränderungen vorgeschlagen worden. Vorbildlich sei die Idee mit den Spielplatzpaten. Einige Arbeiten sind bereits teils in Eigenleistung, teils durch den Bauhof der Gemeinde erledigt worden.

Arbeitskreis Sport und Freizeit Ideen wie ein Beachvolleyballfeld, einen Bolzplatz, Trimmpfad, einen Jugendplatz, ein Dorfgemeinschaftshaus, einen Hundeplatz und einen Wohnmobilstellplatz eingebracht. Ein Eventkalender im Internet und in gedruckter Form soll auf die Möglichkeiten aufmerksam macht, die der Ortsteil zu bieten hat. Der Ausschuss Vereinsleben und Ehrenamt will eine Informationsplattform für die Bürger und die Vereine schaffen. Erwünscht sind eine Ausweitung der Jugendarbeit, dafür und für andere gemeinschaftliche Aktivitäten könnte das Christophorushaus der Kirchengemeinde geöffnet werden, schlägt der Ausschuss vor. Gewünscht ist zudem eine bessere Vernetzung der Vereine. Ein Bauerngarten und ein Bürgercafé sind weitere Ideen.

Bürgermeister Ernst Schmitz dankte Ripperda und dessen Kollegin West für die Begleitung des Projekts. Ein Antrag zum Projekt Dorfladen liege vor und werde bald von den Ratsgremien beraten. Im März werde eine Informationsveranstaltung stattfinden.


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