Beschluss für Hebelermeer Bestattung im Rasengrab wird möglich

Von Manfred Fickers

Die Friedhofskapelle in Twist-Bült hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung besichtigt. Foto: Manfred FickersDie Friedhofskapelle in Twist-Bült hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung besichtigt. Foto: Manfred Fickers

Twist. Die Gemeinde Twist macht auf dem Friedhof in Hebelermeer die Bestattung in Rasengräbern möglich. Auf dem Erweiterungsgelände sollen sieben Erdrasengräber und 14 Urnenrasengräber angelegt werden.

Die Pläne stellte Bürgermeister Ernst Schmitz im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Feuerschutz vor. Mit dem Vorhaben reagiere die Gemeinde auf Anfragen aus dem Ort nach pflegeleichten Grabstellen. Insbesondere wurde nach Beisetzungsmöglichkeiten in Rasengräbern gefragt. Vorgesehen ist eine Neubeplanung im Ostteil der Erweiterungsfläche, wo das Rasengrabfeld entstehen soll. Zwischen der Urnen- und Erdrasengrabfläche soll eine Hecke den Bereich gliedern. Der Weg wie auf anderen Teilen des Friedhofs mit einer wassergebundenen Decke versehen werden. Haushaltsmittel können im kommenden Jahr bereit gestellt werden.

Gerhard Menke (CDU) sagte, dass die Verwaltung „eine gute Ecke“ auf dem Friedhofsgelände ausgesucht habe. Einstimmig empfahlen die Ausschussmitglieder dem Rat die notwendigen Beschlüsse zu fassen.

Vor der Sitzung besichtigten die Ausschussmitglieder begleitet vom Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeitern die Friedhofskapelle in Twist-Bült. Das 1982 errichtete Gebäude hat eine Renovierung nötig, darüber waren sich die Teilnehmer schnell einig. Es ist nicht allein die Fassade und die Dachverkleidung, die unansehnlich geworden sind. Die Ausstattung entspricht dem Stand der 1980er Jahre, es fehlen eine Klimatisierung und eine behindertengerechte Toilette. Schmitz kündigte an, dass die Verwaltung Vorschläge in Absprache mit Fachunternehmen erarbeitet.