1,5 Millionen Euro investiert Gasthof Robben in Twist-Hebelermeer erweitert

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Twist. Man könnte zurzeit manchmal Gastwirt Hermann Rolfes-Robben mit einem Bauarbeiter verwechseln, wenn er nach seinem Motto „Nicht reden — machen“ bei der Erweiterung des Gasthofs Robben in Twist-Hebelermeer persönlich mitarbeitet. 1,5 Millionen Euro werden investiert.

Vor 39 Jahren haben Rolfes-Robben und seine Ehefrau Marianne Robben den seit 1865 bestehenden Gasthof übernommen. „Wir haben klein angefangen“, sagt Marianne Robben. Ihr Mann beschreibt es so: „Morgens Schweine wiegen und nachmittags ausschenken.“ Der Gasthof mitten im Dorf gegenüber der Kirche entwickelte sich zum Treffpunkt, zunächst für Hebelermeer, dann auch für Wesuwermoor. Inzwischen kommen Gäste aus der gesamten Region Emsland, Grafschaft Bentheim und den Niederlanden, denn die Grenze liegt nur rund tausend Meter von der Ortsmitte entfernt. Wegen der Frage nach Übernachtungsmöglichkeiten richtete man 11 Gästezimmer und einen Veranstaltungsraum mit 55 Plätzen ein.

Hermann Rolfes-Robben, der sich selbst als „Vollblut-Gastronom“ bezeichnet, hört auf seine Gäste. Die Lage in Reichweite der Städte Haren, Meppen und Emmen führt dem Betrieb eine wachsende Zahl an Geschäftsreisenden zu. Durch den internationalen Naturpark Bourtanger Moor/Bargerveen kommen von Frühjahr bis Herbst immer mehr Radtouristen. Und dann ist da noch der Gästewunsch nach Tagungsräumen und Platz für Familienfeiern.

Die Entscheidung für eine Investition ist dem Wirtsehepaar leicht gefallen. Mit Sohn Kay Robben, Restaurantfachmann und Hotelbetriebswirt und Tochter Eva Maria Robben-Schnieders, Betriebswirtin für Veranstaltungsmanagement, steigt die nächste Generation in das Geschäft ein, erklärt Marianne Robben. Eva Maria Robben-Schnieders sagt, dass Hebelermeer ideal gelegen ist. Sie und ihr Bruder bringen Erfahrungen aus dem In- und Ausland mit.

Bis Ende Mai soll der Anbau mit 14 Gästezimmern, Empfang, Rezeption, Lobby und Saal für 100 Personen fertig sein. Die Etagen werden mit einem Aufzug verbunden. Rund 250000 Euro der Bausumme werden in die komplette Erneuerung des Küchentrakts gesteckt. Das bedeutet allerdings, dass vom 1. Januar bis einschließlich 30. Januar Betriebsferien angesetzt werden müssen.


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