Creedence Clearwater Revival Cover-Band Großer Beifall nach 20. Auftritt im Heimathaus Twist

Von Werner Scholz


Twist. Mit den Songs von John Fogerty & Co. haben Peter „Willie“ Wilcek und seine Jungs der CCR Revival Band zum 20. Mal die Balken in Twist beben lassen. Dass das Heimathaus wieder ausverkauft war, versteht sich von selbst.

Die Tributeband für Creedence Clearwater Revival hat nicht nur längst ihren Platz auf dem „Walk of Fame“ vor dem Heimathaus, die Jungs haben vor allem treue Fans, die jedes Mal dafür sorgen, dass der Saal zum tanzenden Hexenkessel wird. Genau so war es auch jetzt, beim 20. Auftritt in Twist. Mit Songs wie „Bad Moon Rising“ oder auch „Lookin’ Out My Back Door“ war schnell für gute Laune gesorgt.

Und da das legendäre Woodstock-Festival, bei dem – was kaum bekannt ist – Creedence Clearwater Revival einer der Headliner waren, jetzt 50 Jahre zurückliegt, hat sich Willie dazu was einfallen lassen. Nach der Pause ging es erst einmal nicht mit CCR weiter, sondern mit Jimi Hendrix und dessen „Purple Haze“.

Anschließend gab es ein bisschen Joe Cocker auf die Ohren: „With A Little Help From My Friends“ war so brillant gesungen, dass man mit geschlossenen Augen hätte denken können, die Legende selbst steht auf der Bühne. Sogar der kreischende Cocker-Schrei war absolut originalgetreu. Und schließlich dürfte „Let’s Work Together“, ein Song von Canned Heat, in der Version der CCR Revival Band so manchem Fan besser gefallen haben als das Original.

„Suzie Q“ als Zugabe

Als dann zu späterer Stunde der CCR-Song „Have You Ever Seen The Rain“ angesagt war, sang das gesamte Publikum mit, die Show hatte damit endgültig Kultcharakter. Textsicher waren die Fans natürlich danach auch bei „Proud Mary“. Ohne Zugabe geht es bei so einem Konzert natürlich nicht. Also gab es noch mal Nachschlag – und als dann „Suzie Q“ gespielt wurde, ergänzt mit Gitarrenriffs des Songs „Sunshine Of Your Love“ von Cream, waren die durchgeschwitzten Fans glücklich.

Während die CCR Revival Band weiter durch Deutschland tourt, geht es schon am Samstag, 9. März, ab 20 Uhr im Heimathaus weiter mit einem Musiker, der etwas jünger, aber dafür einer der besten Gitarristen der englischen Bluesszene ist: Ben Poole ist noch keine 30, hat aber schon für mächtig Aufsehen gesorgt.


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