Twist: Exzellente Vollblutmusiker Sinatra Tribute Band beschert „Swingende Weihnacht“

Von Gerd Mecklenborg

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Der smarte Kent Setler schlüpfte gekonnt in die Rolle von Franky Boy Sinatra, perfekt musikalisch unterstützt durch die Sinatra Tribute Band aus der Schweiz. Foto: Gerd MecklenborgDer smarte Kent Setler schlüpfte gekonnt in die Rolle von Franky Boy Sinatra, perfekt musikalisch unterstützt durch die Sinatra Tribute Band aus der Schweiz. Foto: Gerd Mecklenborg

gm Twist. Ein ausverkauftes Haus haben die Organisatoren der Twister Heimathaus Konzertreihe kurz vor dem Winter-Wonderland-Gig der Sinatra Tribute Band vermelden können. Und so gab es nach einer zweistündigen Gala-Christmas-Performance tosenden Applaus für einen rundum gelungenen Abend.

Frank Sinatra und seine Musik faszinieren seit vielen Jahrzehnten nicht nur die eingefleischten Fans des American Swing. Und Old Franky Boy, der hatte es auch immer mit Weihnachten, auf seiner ihm ganz eigenen obercoolen Art und Weise. Mit dem „Sinatra-Double“ Kent Setler hatte die Schweizer Sinatra Tribute Band unter der Leitung des Trompeters Sandro Häsler einen Frontmann mit nach Twist gebracht, der den Franky Boy Charme dort live auf der Bühne perfekt inszenierte.

Swinging Christmas

Und die Tribute-Show hielt, was sie versprochen hatte. Es wurde ein „Swinging Christmas Abend“ voller Coolness, Charme, Leichtigkeit und hochprofessioneller musikalischer Performance. Kein Wunder, denn da waren sieben exzellenten Vollblutmusiker - im feinsten Zwirn gekleidet - auf der Heimathaus Twist Bühne versammelt, die die swingenden Weihnachtslieder mit Stil, Virtuosität und Spielfreude interpretierten.

Eingeleitet wurde der Konzertabend mit der instrumentalen „X-mas Ouverture“, danach betrat die Franky Boy Kopie, der kanadische Profisänger Kent Stetler, die Bühne. Nonchalant, mit jazziger Stimme, hauchte er den amerikanischen Christmassongs die Sinatra-Seele ein.

Sehr innige Songs

Den Musikern gelang es in sympathischer, oft augenzwinkernder Weise, das Andenken an den schillernden Showman Sinatra lebendig werden zu lassen, brachten dabei aber immer wieder neue, nie zuvor gehörte Facetten des Christmas-Swings zum Vorschein. Etwa als Frontmann Stetler, nur mit Jérôme De Carli am Klavier und Sandro Häsler auf dem Flügelhorn, „The Christmas Song“, eine in Amerika und Kanada sehr populäre jazzige Weihnachtsballade zu Gehör brachte. Sehr warm, sehr innig emotional. Da wurde es mucksmäuschenstill im Heimathaus Twist.

Brillant arrangiert

Und na klar, das Auditorium im Heimathaus wurde sofort wieder hellwach bei den lustig, jazzigen Weihnachtsliedvarianten wie „Jingle Bells“, „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“, in einer Funky-Version oder bei „White Christmas“ in Up-tempo-Manier. Bei „New York, New York“ wurde voller Inbrunst mitgesungen, denn es gab natürlich auch swingende Non-Christmassongs in Form der alten Sinatra-Klassiger, brillant arrangiert und vorgetragen aufs Ohr.


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