Eigenständigkeit bleibt erhalten Twister Unternehmen übernimmt W+W Metalltechnik Rheine

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Twist/Rheine. Der Twister Unternehmer Günter Peters hat das Unternehmen W+W Metalltechnik aus Rheine erworben. Das Rheiner Unternehmen bleibt eigenständig und beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter. Der geschäftsführende Gesellschafter des Twister Unternehmens Peters Maschinenbau sieht durch Synergien große Vorteile für beide Unternehmen.

„Als Partner der Industrie in den Bereichen, Landmaschinen- und Schwermaschinenbau, Schiffbau, Umwelttechnik und erneuerbare Energien können wir so flexibler auf Kundenwünsche agieren“, sagt Peters in einer Pressemitteilung. Neben dem Erwerb des Unternehmens konnten auch die langjährigen Kundenbeziehungen erhalten werden. Der Unternehmer freut sich, dass das „Rheiner Unternehmen und somit auch die Arbeitsplätze nach dem Erwerb für Rheine gesichert“ werden konnten.

Auf einer Hallenfläche von 5000 Quadratmetern auf dem ehemaligen Karmann-Gelände im Gewerbepark Nord werden hier Bauteile und Schweißbaugruppen in Klein- und Großserien für die Nutzfahrzeugbranche, den Landmaschinenbau, die Windenergie sowie den allgemeinen Stahlbau gefertigt. Der vielfach zertifizierte Rheiner Betrieb kann auf eine über 100-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken.

W+W Metalltechnik Chef Klaus Winnemöller bleibt dem Unternehmen in der Geschäftsleitung erhalten und sieht durch die neue Konstellation gute Perspektiven für das Unternehmen. „Aufgrund des Zugriffs auf eine benachbarte Produktionshalle können wir unsere Produktionskapazitäten bei Bedarf auf 10.000 Quadratmeter verdoppeln“, sagt Winnemöller. Die drei Säulen der W+W Metalltechnik bilden die Bereiche „Lasern, Formen und Schweißen“, die das Unternehmen unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Aufträge miteinander verbindet. So entstehen laut Winnemöller individuelle Produkte mit hohen Standards, die erst nach einer Qualitätskontrolle den Betrieb verlassen.

Das Unternehmen Peters Maschinenbau beschäftigt rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 30 Millionen Euro. Ein Wachstum, das nach eigenen Angaben „auch bundesweit für Aufmerksamkeit sorgte“. Im Jahr 2016 wurde das Unternehmen durch das Statistikunternehmen Statista im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Focus Money als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen im Bereich Metallveredelung ausgezeichnet. Inzwischen stehen auf dem 26.000 Quadratmeter großem Firmengelände acht Produktionshallen.


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