Kosten von einer Million Euro Landesstraße 47 in Twist vier Wochen früher fertig

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Bei einem Ortstermin an der Landesstraße 47 in Twist trafen sich (vorne von links) Klaus Haberland, Hermann Dallmann, Bernd-Carsten Hiebing und Ernst Schmitz. Foto: Hermann-Josef MammesBei einem Ortstermin an der Landesstraße 47 in Twist trafen sich (vorne von links) Klaus Haberland, Hermann Dallmann, Bernd-Carsten Hiebing und Ernst Schmitz. Foto: Hermann-Josef Mammes

Twist. Ab Freitagnachmittag kann der Verkehr auf der Landesstraße 47 bei Rühlertwist wieder rollen. Allerdings anfangs nur bis zur Einmündung in die Kreisstraße 202. So dauern die Bauarbeiten auf niederländischer Seite noch an.

Bei einem Ortstermin konnten sich am Mittwoch der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd-Carsten Hiebing und Bürgermeister Ernst Schmitz vom Baufortschritt persönlich überzeugen. Klaus Haberland von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lingen, räumte ein: „Die Sanierung des 3,3 Kilometer langen Teilstückes musste in der Vergangenheit oft verschoben werden.“ Umso besser sei es deshalb, dass die Maßnahme jetzt vier Wochen früher realisiert werden konnte als ursprünglich geplant. Ein Grund sei das „gute Sommerwetter“ gewesen. So wurde die Ortsdurchfahrt Alt-Rühlertwist bereits ab dem 9. Juli für die Bauarbeiten zwischen der Einmündung an der J.-D. Lauenstein-Straße in Richtung niederländischer Grenze teils voll gesperrt.

3800 Tonnen Asphalt

Das Unternehmen Herman Deilmann, Straßen- und Tiefbau aus Bramsche, musste in den vergangenen Wochen 16.000 Quadratmeter Asphalt mit einem Gewicht von 3800 Tonnen auftragen. Nach Angaben von Haberland wurden auch Teile des Radweges erneuert. Die Kosten bezifferte er auf „rund eine Millionen Euro“. Die Sperrung des letzten Teilabschnittes von der Einmündung der Kreisstraße 202 bis zur niederländischen Grenze bleibe aber voraussichtlich noch bis zum 5. Oktober bestehen, da die Niederländer ihrerseits die N 863 gerade ebenfalls komplett sanieren.

Grenzwertige Belastung

Bürgermeister Schmitz bedankte sich bei der Landesbehörde, dem Land Niedersachsen sowie der Baufirma für die Umsetzung. „Uns freut sehr, dass es so zügig über die Bühne ging.“ Die Autokolonnen auf dem Umleitungsstrecken seien für die Twister Anwohner „grenzwertig“ gewesen. Zugleich verknüpfte Schmitz mit der Fertigstellung des Teilstückes die Hoffnung, dass der Bereich der L 47 in Rühlermoor bald saniert wird.

Keine konkrete Zusage

Haberland wollte zwar noch keine konkrete Zusage geben, wies aber darauf hin, dass das Land mehr Gelder für den Straßenbau als in den Vorjahren bereitstellen will. CDU-Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing fügte hinzu: „Das Land will im kommenden Haushaltsjahr hiefür 30 Millionen Euro zusätzlich bereitstellen.“ Insgesamt stünden damit für den Landesstraßenbau in Niedersachsen 115 Millionen Euro zur Verfügung. Auch der Posten der Planungskosten werde aufgestockt.


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