Ausschuss gibt grünes Licht Neue Bestattungsformen auf Friedhöfen in Twist möglich

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Twist. Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Feuerschutz der Gemeinde Twist hat grünes Licht für neue Bestattungsformen auf den Friedhöfen Twist-Bült, Rühlerfeld und Hebelermeer gegeben. Die Sache geht nun an die Ratsfraktionen.

Im November letzten Jahres hatte der Verwaltungsausschuss die Bildung eines Arbeitskreises bezüglich neuer Bestattungsformen beschlossen. Bürgermeister Ernst Schmitz (CDU) hat als Arbeitskreismitglied dem Ausschuss nun die Ergebnisse vorgestellt. In vier Sitzungen, davon zwei Besichtigungsfahrten nach Nordhorn und zur Landesgartenschau nach Bad Iburg, hat der Arbeitskreis die Möglichkeit, neue Bestattungsformen auf den drei Twister Friedhöfen anzubieten, besprochen. Konkret ging es um Urnenstelen, Baumbestattungen, Gemeinschaftsgräber und Erdrasengräber.

Traditionelle Bestattung gesichert

Für den Friedhof Twist-Bült stellte Schmitz fest, dass alle vier möglichen Bestattungsformen umgesetzt werden können. Platz für die Errichtung der möglichen Gedenkstätten sei ausreichend vorhanden. Auf Anfrage des Ausschussvorsitzenden Stefan Ählen (CDU) erklärte Schmitz außerdem, dass die traditionelle Bestattung mit einem Sarg in der Erde, für die nächsten fünf bis sieben Jahre gesichert sei. Der neue Platz auf dem Friedhof biete noch ausreichend freie Fläche, zudem werde im alten Bereich immer mal wieder eine Stelle frei, weil die Pachten für alte Gräber nicht verlängert werden.

Die neuen Bestattungsformen sollen auch auf den Friedhöfen in Rühlerfeld und Hebelermeer angeboten werden. Hier konnte Schmitz ebenfalls die grundsätzliche Möglichkeit, solche Angebote bereitzustellen, bestätigen.

Emsmoorbrücke in ungenügendem Zustand

Ein weiteres Thema im Ausschuss war die Brückenhauptprüfung, die vom Ingenieurbüro Lindschulte aus Nordhorn durchgeführt wurde. Der verantwortliche Prüfer Christoph Wübker stellte die Ergebnisse vor. Demnach ist vor allem eine Brücke in Twist in einem ungenügenden Zustand: die sogenannte Emsmoorbrücke. Sie verbindet landwirtschaftliche Zufahrtswege mit der K 202. Der Brückenbelag aus Holz ist mittlerweile so angegriffen, dass eine Sanierung notwendig wird.

Außerdem thematisierte der Ausschuss die Streckenführung im Baugebiet „Südlich des Schwarzen Weges “ im Ortsteil Bült. Hier wurde vor allem der Baustellenverkehr thematisiert. Die Ausschussmitglieder Ansgar Wilken (CDU) und Rudi Gaidosch (SPD) forderten, diesen nur über den Schwarzen Weg zuzulassen, um die anderen Zufahrtswege über den Lerchen- und Meisenweg zu entlasten.


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