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31.08.2018, 14:57 Uhr KOMMENTAR

Begegnung schafft ein Miteinander in Twist-Siedlung

Kommentar von Manfred Fickers

Mittagstisch bietet der Arbeitskreis Menschen in Not im Ansgarheim in Twist-Siedlung an, von links: Heike Theisling, Tanja Spiekermann, Sandra Wösten, Peter Liedtke und Willi Rümpker. Foto: Manfred FickersMittagstisch bietet der Arbeitskreis Menschen in Not im Ansgarheim in Twist-Siedlung an, von links: Heike Theisling, Tanja Spiekermann, Sandra Wösten, Peter Liedtke und Willi Rümpker. Foto: Manfred Fickers

Twist. In Twist-Siedlung soll ein Mehrgenerationenhaus als Begegnungsstätte entstehen. - Ein Kommentar:

Die Kirchengemeinde St. Ansgar übernimmt im Ortsteil Twist Siedlung eine wichtige Funktion, sie fördert die Gemeinschaft unter den Einwohnern. Weil sie ihr Pfarrheim für Gruppen und Initiativen öffnete, die nicht kirchlich gebunden sind, hat sie ein Ortsteilzentrum geschaffen, in dem sich Menschen aller Generationen und unterschiedlicher Konfession begegnen.

Damit hält sie in einer Zeit, in der Zugehörigkeit zu einer Kirchengemeinde keine Selbstverständlichkeit mehr ist, an der christlichen Aufgabe fest, das Miteinander zu fördern. Und dies auch mit Flüchtlingen und sozial ausgegrenzten Menschen. Ebenso wichtig ist das räumliche Angebot für offene Jugendarbeit, das mit dem Bau des Mehrgenerationenhauses geschaffen wird. Schon lange fordern Jugendliche einen Treffpunkt.

Die Gemeinde Twist will die bauliche Sanierung im Ortsteil Siedlung fördern, aber die sozialen Belange müssen ebenfalls im Blick behalten werden. Dafür braucht man Begegnungsstätten wie sie die Vereine, die Kirchengemeinden Nazareth und St. Ansgar bieten. Daher ist das Geld für den Neubau gut angelegt.


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