Drei Fußballmannschaften trainieren zusammen Spielgemeinschaft HFS startet mit Teamabend in neue Saison

Von Heinrich Schepers

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Ein gemeinsames Training haben die Mannschaften der ersten, zweiten und dritten Herren des SG HFS in Hebelermeer absolviert. Foto: Heinrich SchepersEin gemeinsames Training haben die Mannschaften der ersten, zweiten und dritten Herren des SG HFS in Hebelermeer absolviert. Foto: Heinrich Schepers

Twist. Um den Mannschaftsgeist zu stärken, haben alle Teams der Spielgemeinschaft Hebelermeer/Fehndorf/Schöninghsdorf (HFS) vor dem Start in die neue Saison gemeinsam trainiert.

Seit 2012 gibt es die Spielgemeinschaft Hebelermeer/Fehndorf/Schöninghsdorf, in Kurzform bekannt als SG HFS. Die Spieler aus den Vereinen der drei Dörfer stellen dabei unter anderem die Fußballmannschaften der ersten, zweiten und dritten Herren. Im Laufe der Jahre hat sich die Spielgemeinschaft als Erfolgsmodell erwiesen, wie der aktuelle Aufstieg der ersten Herren in die Kreisliga beweist. Im Rahmen einer teambildenden Maßnahme absolvierte die SG HFS vor dem Saisonstart ein gemeinsames Training auf dem Fußballplatz in Hebelermeer.

„Im letzten Jahr haben wir das gemeinsame Training in Fehndorf durchgeführt. Das hat sehr gut funktioniert. Jetzt ist Hebelermeer an der Reihe“, berichtet Alfons Krüssel aus dem Vorstandsgremium der SG HFS. 2019 soll das Training in Schöninghsdorf stattfinden. „Das machen wir im Wechsel“, sagt Krüssel, der gemeinsam mit Johann Stroot aus Hebelermeer, Thomas Doornbos und Dieter Wessels aus Fehndorf sowie den Schöninghsdorfern Björn Herbers und Gerd Tieben das Gremium leitet, das sich um die organisatorischen Belange der Spielgemeinschaft kümmert.

Breite Unterstützung

Dazu gehören unter anderem die Organisation des Spielbetriebs und die Sponsorensuche. „Das passiert in enger Absprache mit den Trainern“, sagt Wessels. Die Gremiumsmitglieder sind sich einig: Die 2012 getroffene Entscheidung, eine Spielgemeinschaft zu gründen und die Fußballvereine von drei Dörfern einzubeziehen, sei aus heutiger Sicht völlig richtig gewesen. „Ohne die Spielgemeinschaft HFS würden wir heute nicht auf diesem Niveau spielen“, sagt Stroot.

Zwar habe es anfangs Bedenken gegeben. Diese seien mit der Leistung der ersten Herren vollkommen zerstreut worden. „Wir haben eine super Mannschaft, die eine breite Unterstützung erhält“, sagt Wessels. Die Zusammenarbeit der drei Vereine funktioniere gut, die Zuschauerzahlen seien erheblich gestiegen. In der Spielgemeinschaft könne jeder Spieler seinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden.

Zusammenhalt wichtig

Den Erfolg der SG HFS, besonders der ersten Herren, führen die Mitglieder des Gremiums aber auch auf das gute Training der Mannschaft zurück. „Wir hatten großes Glück, dass wir Bernd Keiser als Trainer gewinnen konnten“, sagt Krüssel. „Er hat maßgeblich zum Erfolg der ersten Herren beigetragen“, bestätigt Wessels. Lob gab es aber auch für den Einsatz von Thorsten Wessels, der die zweiten Herren trainiert, sowie für Marco Kleemann, Trainer der dritten Herren.

Neben einem guten Training sei der Zusammenhalt der drei Mannschaften notwendig, betont Stroot. Zudem gebe es immer wieder Gelegenheiten, bei denen ein Spieler aus der zweiten oder dritten Mannschaft bei den ersten Herren spielen müsse. „Es ist wichtig, dass sich die Spieler untereinander kennen“, so Wessels.

Grillabend zum Abschluss

Daher sei 2017 die Entscheidung gefallen, einen Teamabend einzuführen, um die Gemeinschaft der SG HFS zu stärken. Dieser beginnt mit einem gemeinsamen Training, an dem alle drei Mannschaften teilnehmen, um jeden Spieler mannschaftsübergreifend einzubeziehen. Im Anschluss an das Training haben die Spieler während eines Grillabends die Gelegenheit, sich auszutauschen und über die Herausforderungen der kommenden Saison in gemütlicher Runde zu diskutieren.


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