Arbeiten liegen im Zeitplan Richtfest bei der Kinderkrippe in Twist-Bült

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Twist. Richtfest ist beim Gebäude der Kinderkrippe St. Raphael in Twist-Bült gefeiert worden. Bis Oktober soll das Gebäude fertiggestellt sein.

Bürgermeister Ernst Schmitz hatte aus diesem Anlass eine Reihe guter Nachrichten zu verkünden. Die Arbeiten liegen sowohl im Kosten-, als auch im Zeitrahmen. Die neue Krippe hat vom Träger, der Kirchengemeinde St. Georg, einen Namen bekommen: St. Raphael. Wegen des Fertigstellungstermins brauchen sich die Eltern keine Sorge zu machen, denn die neue Leiterin der Einrichtung, Sonja Thy und ihr Team stehen bereit, ab August in provisorisch hergerichteten Räumen im Pfarrheim den Krippenbetrieb aufzunehmen.

Der Bürgermeister beschrieb die Schritte, die die Gemeinde seit Dezember 2016 unternommen hat, um den absehbaren Bedarf von 45 neuen Krippenplätzen zu decken. Im März 2017 hatte sich der Rat dafür entschieden, ein dezentrale, wohnortnahe Lösung zu finden. Es sollte je ein Krippengebäude für zwei Gruppen in Twist-Bült und in Twist-Siedlung gebaut werden. Es begann die Planung, die Regelung der Trägerschaft und die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Leider habe eine von der Gemeinde favorisierte Fläche nicht mehr zur Verfügung gestanden. Die Kirchengemeinde St. Georg stellte daraufhin einen anderen Platz zur Verfügung, auf dem jetzt gebaut wird. 1,2 Millionen Euro werden in die Kinderkrippe St. Raphael investiert. An Fördermitteln kommen 360.000 Euro von Land und Bund, 242.000 Euro vom Landkreis Emsland.

Architekt Günter Liedtke, Liedtke und Lorenz Architektur und Planung, Lingen, stellte den Gästen der Feier das Gebäude vor, an dem seit Februar die J. Suelmann-Baugesellschaft GmbH, Haren-Rütenbrock, zusammen mit Installationsbetrieben arbeitet. Das Dach wurde von der Strohmeyer Hausbau GmbH, Stolzenau, aufgesetzt. Das Hauptgebäude hat Gruppen-, Ruhe- und Sanitärräume, dazu einen Personal und Verwaltungsbereich. Ein Nebengebäude dient zur Unterbringung von Geräten und der Luft-Wärme-Pumpe zur Klimatisierung der Kinderkrippe.

Den Richtspruch trug Heinrich Wetzel (Strohmeyer Hausbau) vor, nachdem er zusammen mit seinem Kollegen Fabian Wehrenburg dem Rohbau den Kranz aufgesetzt hatte. Darin heißt es: „Ein Kinderlachen hoch und rein, soll immer hier zu hören sein.“


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