Neues für Naturwissenschaften Oberschule Twist will Fachräume renovieren

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Twist. Über neu ausgestattete Fachräume für Naturwissenschaften hat sich der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur der Gemeinde Twist in der Oberschule Schüttorf informiert.

Denn an der Oberschule der Gemeinde Twist, der Schule am See, sollen Fachräume renoviert werden. Dass der vor zwölf Jahren erneuerte Chemieraum der Schule in Schüttorf von den Lehrern, dem Schülervertreter, den Ratsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern aus Twist als „gut ausgestattet“ bewertet wurde, überrascht nicht. Denn die Fachräume für Chemie, Physik und Biologie in Twist sind vor 42 Jahren eingerichtet worden.

Das eigentliche Ziel der Besucher vom Twist waren die in einem renovierten Gebäudetrakt im Dezember 2017 neu eingerichteten naturwissenschaftlichen Fachräume, in denen sowohl Biologie-, als auch Physikunterricht gegeben werden kann. Der Schüttorfer Oberschulleiter Godehard Otterbeck beschrieb die Vorteile der neuen Raumausstattung. Weil die Säulen mit den Strom- und Datenleitungsanschlüssen zur Decke geklappt werden können, seien Wechsel der Unterrichtsformen leichter möglich. Eine Reihe Waschbecken an der Seitenwand erleichtert den Schülern die Arbeit mit Materialien im Biologieunterricht. Technisch hätte sich auch eine Drittnutzung als Chemieraum realisieren lassen, darauf wurde aber wegen des vorhandenen Chemieraums verzichtet. Smartboard, Beamer, Dokumentenkamera und Laptop gehören heute zum Standard, Experimentier- und Anschauungsmaterial ist in diesen Räumen in Schränken untergebracht.

Als Hauptvorteil der Neuausstattung der beiden Fachräume nannten Otterbeck die flexible Nutzbarkeit, die die Abstimmung von Stundenplänen vereinfacht. Anders als bei der klassischen Raumaufteilung mit vom Boden her fest installierten Anschlüssen sei hier alles auf Gruppenarbeit ausgerichtet. Gelobt wurde der große Vorbereitungsraum zwischen den beiden Unterrichtsräumen. Hier gibt es einen Lehrerarbeitsplatz mit Rechner und Drucker. Alle drei Räume haben eine automatische Be- und Entlüftung. Aber es gab auch einige kritische Anmerkungen. So könnten die Geräte für die Lehrer in den Fachräumen noch übersichtlicher angeordnet werden.

Die Leiterin der Schule am See, Oberschulrektorin Roswitha Rengers, zeigte sich von den Vorteilen dieser Art der Ausstattung naturwissenschaftlicher Fachräume überzeugt. Bürgermeister Ernst Schmitz kündigte an, dass die Verwaltung Kontakt zu weiteren Gemeinden aufnehmen will, die solche Renovierungsprojekte abgeschlossen haben. Mit deren Erfahrungsberichten und Informationen von Seiten von Anbietern sollen abgestimmt mit der Schule Pläne gemacht werden, über die dann der Rat entscheiden kann.


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