Zu schnell auf der Spielstraße SPD macht auf Gefahr in Rühlerfeld aufmerksam

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Das Verkehrsschild begrenzt die Höchstgeschwindigkeit in der Alten Rathausstraße in Rühlerfeld auf sieben Stundenkilometer. Foto: SPD-OrtsvereinDas Verkehrsschild begrenzt die Höchstgeschwindigkeit in der Alten Rathausstraße in Rühlerfeld auf sieben Stundenkilometer. Foto: SPD-Ortsverein

Twist. Die SPD-Twist macht darauf aufmerksam, dass nicht nur, wie berichtet, in Tempo-50-Bereichen gerast wird.

SPD-Urgestein Lothar Karock, seit 56 Jahren Mitglied und fast so lange Anwohner der Alten Rathaus-Straße in Rühlerfeld machte in der letzten mitgliederoffenen Vorstandssitzung des Ortsvereins Twist seinem Ärger Luft. Er hat die Raserei in der Spielstraße satt. Schon mehrfach forderte er Maßnahmen gegen zu schnelles Fahren, das immer mehr zugenommen habe. In einer Spielstraße ist für alle Fahrzeuge Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben, das sind nach der aktuellen Rechtslage sieben Kilometer pro Stunde.

In der Vergangenheit hat die Gemeinde Twist mit der Reduzierung der Geschwindigkeit, der Widmung in eine Spielstraße und mehreren Einengungen durch Baumscheiben versucht Abhilfe zu schaffen. Geändert hat sich nach Angaben von Lothar Karock wenig. Auch Anwohner treten nach seinen Beobachtungen gerne aufs Gaspedal. Persönliche Ansprachen halfen kaum, musste Karock erfahren: „Ich bin beschimpft worden und habe den Mittelfinger gezeigt bekommen. Muss denn erst mal was Schlimmes passieren bis Reaktionen erfolgen?“

Zwar habe es bereits in der Vergangenheit Messungen mit Geschwindigkeitsanzeigen gegeben, diese hätten aber keine Wirkung gezeigt. Vielmehr sollen Verkehrsteilnehmer die Anzeigen als Überprüfung für ihre „Fahrkünste“ verstanden haben. Nach Auffassung von Lothar Karock muss endlich ernst gemacht und geblitzt werden.

Noch wirksamer wären mehrere kantige Aufpflasterungen wie auf dem Schwarzen Weg an der Einmündung der Schaftrift. Da müssen sogar größere und höhere Fahrzeuge abbremsen und tiefergelegte Pkw würden ausgebremst. Der SPD-Ortsverein wird über die Ratsmitglieder die Thematik in den Fachausschuss des Gemeinderates und die Gemeindeverwaltung einbringen.


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