R&B-Highlight Thorbjørn Risager & The Black Tornado stark im Heimathaus Twist

Von Gerd Mecklenborg

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Rockigen Old-School Rhythm ‚n‘ Blues präsentierten Thorbjørn Risager & The Black Tornado im Heimathaus Twist. Foto: Gerd MecklenborgRockigen Old-School Rhythm ‚n‘ Blues präsentierten Thorbjørn Risager & The Black Tornado im Heimathaus Twist. Foto: Gerd Mecklenborg

Twist. Thorbjørn Risager & The Black Tornado haben das auf die Bühne des Twister Heimathauses gebracht, was echt authentischen Power-R&B ausmacht, und was die Fans des Genres restlos begeistert.

Die Formation um den charismatischen Frontmann Thorbjørn Risager spielt in der Champions League des rockigen Rhythm ‚n‘ Blues ganz oben mit, und das haben sie einmal mehr im emsländischen Blues Mekka unter Beweis gestellt. Dort gehören sie derweil zu den beliebtesten Top-Gigs. Ihr drittes Gastspiel hier war zweifelsohne das Highlight im noch jungen Twister Bluesjahr. Thorbjørn, wie immer adrett im grauen Anzug und mit Krawatte gekleidet, das lässige Kappy auf dem Haupt, freute sich dann auch sichtlich und hörbar „wieder auf n‘ Twist zu sein“.

Knackiger Sound

Und es geht gleich gewohnt rockig mit knackigem Sound los. Die R&B Knaller „If You Wanna“ und „Maybe“ zurren den roten Faden des Abends fest. Thorbjørn Risager (Gesang&Gitarren), Peter Skjerning (Gitarren&Gesang), Emil Balsgaard (Keyboards), Søren Bøjgaard (Bass), Martin Seidelin (Schlagzeug),Kasper Wagner (Saxofon und Gesang) und Peter W. Kehl (Trompete&Gesang) liefern zwei grandiose Sets ab. Old-School Bühnenequipment , edle, aber abgegriffen Gibson und Fender Saiteninstrumente, das digitale Keyboard mit einer analogen Leslie-Box gekoppelt, R&B Herz! Was willst du mehr?

Bandneues Album

Mit „Sin City“ gibt es eine Live-Premiere au’fs Ohr, gefolgt von „I Used To Love You“ vom brandneuen Album „Change My Game“. Neue Tracks, Old-School-Sound: Ja, das geht, das klingt richtig gut und ist eine wohltuende Alternative zum digital aufgeputschten Soundbrei, der aktuell zu oft aus den Lautsprechern tönt. Vom Boogie auf dem E-Piano, eingeleitet durch den fingerflinken „Pianoman“ Emil Balsgaard aus Kopenhagen, geht es nahtlos in den schnelle kernigen Blues über, da wird die ganz eigene Handschrift der skandinavischen Formation hörbar. Das atmosphärisch mystische „China Gate“ und die melodiöse Ballade „Long Forgotten Track“ -mit countryesken Einschlag- setzten farbliche Klangtupfer, und mit dem spaßig launigen „Rock ’N’ Roll Ride“, bei dem das Auditorium laut mitsingt, schickt die Band das Publikum in die Pause.

Perfekter Einsteiger

„Train“ ist der perfekte Einsteiger für die zweite Halbzeit, holt die Fans im gut besuchten Heimathaus wieder schnell in die Spur und erhöht sogar noch deren zuvor erreichte Betriebstemperatur. Das southernrockige „All I Want“, der typische Delta Blues bei „On My Way“, und die immer wieder stechend klare Bläserfraktion heizen das Heimathaus so richtig auf. Dazu liefert die Bläser-Gang noch einen hocherotischen „Öltanz“, Ausdruck für den coolen Humor der Formation. Nach einer ganz starken Performance lassen sich die Blueskönige aus Dänemark natürlich nicht lumpen und geben mit einer relaxten Piano&Vocal Ballade und dem wuchtigen „Opener“ einen würdigen Zugabeblock für das tobende Twister Publikum.


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