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Viele Unfälle SPD Twist: Rasen auf dem Bült muss ein Ende gemacht werden

Von pm | 16.01.2020, 12:50 Uhr

„So kann das nicht weitergehen! Der Raserei auf der Straße „Auf dem Bült“ und nicht nur dort muss dringend Einhalt geboten werden“, fordert die SPD-Fraktion im Gemeinderat

Alle bisherigen Maßnahmen haben nichts gebracht, weil sie von Autofahrern nicht ernst genommen werden, so Fraktionschef Rudi Gaidosch.

Im Umfeld der Durchgangsstraße wurde schon vor einigen Jahren in fast allen Wohnstraßen (wie auch in anderen Twister Ortsteilen) Tempo-30-Zonen eingerichtet. Schon vor der Öffnung der Kinderkrippe beantragte der Rat für den Bereich vom Haus Pflege-Wohnen bis zum Marktplatz Bült beim Kreis Emsland Tempo 30 für diesem Bereich zusätzlich.

Obwohl auf 250 Metern Länge ein Altenwohn- und Pflegeheim, betreutes Wohnen, Kinderkrippen sowie weitere gewerbliche und öffentliche Einrichtungen direkt an der Straße liegen wurde der Tempo-30- Bereich nur für 100 Meter bis zur Fußgängerampel vor dem Seniorenwohnen Haus Stephanus vom Kreis genehmigt. „Damit waren seinerzeit weder Rat noch Gemeindeverwaltung einverstanden“, berichtet Gaidosch. Und die Fußgängerampel ist Kreuzungsweg für sehr viele Kinder zu Marien-Grundschule!

Und obwohl seit kurzem eine mobile Geschwindigkeitsanzeige kurz hinter der Einmündung Hermann-Eilers-Straße das aktuelle Tempo anzeigt und von dort genügend Weg zur Reduzierung der Geschwindigkeit bis zur Fußgängerampel und anschließenden Tempo-30-Bereich bleibt behalten viele Fahrzeuge die Geschwindigkeit bei – oft deutlich über 50 Stundenkilometern, wie bei Beobachtungen zu sehen war.

Gaidosch weiter: „Erschreckend ist vor allem zu den Bringe- und Abholzeiten zu Kindergarten und Kinderkrippe die Fahrweise von Müttern zu beobachten. Sollte mal eine intensive Kontrolle dort stattfinden würde die Knöllchenkasse nur so klingeln!“

Die SPD will sich deshalb mit anderen Mitgliedern des Rates und der Verwaltung intensiv um das für viele andere Straßen in Twist genauso geltende Problem kümmern. Was die Raserei anrichten kann, zeigten die vielen Unfälle im Emsland in den letzten Wochen. Gaidosch: „In Twist können wir froh sein, dass es im Gegensatz zu anderen Gemeinden noch keine tödlichen Unfälle durch Raserei und Rücksichtlosigkeit gegeben hat!“

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