Berater bestätigt Gespräch SV Meppen: 1. FC Nürnberg an Born interessiert

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Die Gedanken von Mirco Born kreisen um seine sportliche Zukunft. Foto: Scholz/Grafik: Heiner WittwerDie Gedanken von Mirco Born kreisen um seine sportliche Zukunft. Foto: Scholz/Grafik: Heiner Wittwer

Meppen. Mirco Born vom Fußball-Regionalligisten SV Meppen hat sich durch seine Leistungen in dieser Saison in die Notizblöcke vieler Klubs gedribbelt. Weil sein Vertrag am Saisonende ausläuft und der ehemalige Jugendnationalspieler somit ablösefrei zu haben wäre, buhlen höherklassige Vereine um Born.

„Ja, es hat ein Informationsgespräch zwischen dem 1. FC Nürnberg und Mirco gegeben“, bestätigt Borns Berater Sören Seidel dem Online-Magazin „fussballtransfers.com“. Noch dürfen sich die Meppen-Fans Hoffnungen auf einen Verbleib des 22-jährigen Linksaußen machen: Man befinde sich in kontinuierlichen Gesprächen mit dem SV Meppen, der erster Ansprechpartner sei und bleibe, ergänzt Seidel, ehemaliger Profi etwa bei Werder Bremen, Hannover 96 und dem MSV Duisburg. „Es gibt einige konkrete und auch einige weniger konkrete Angebote aus höheren Ligen. Die erste Liga ist allerdings kein Thema.“ Borns Wechsel gilt zurzeit als eher wahrscheinlich.

Konzentration auf Relegation

Dass Born nach Höherem strebt, gesteht Seidel: „Mirco will ambitionierten Fußball spielen. Wo genau das im nächsten Jahr sein wird, ist noch unklar. In jedem Fall will er sich nun aber erst einmal auf das Sportliche und somit die Relegationsspiele konzentrieren“.

Auch Lautern und Rostock dran?

Neben Nürnberg sollen der 1. FC Kaiserslautern, SV Sandhausen, Drittligist Hansa Rostock mit dem ehemaligen Herzlaker Christian Brandt als Trainer und auch Holstein Kiel, das möglichweise vor dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga steht, an dem gebürtigen Rütenbrocker und Neffen des ehemaligen SVM-Zweitligaspielers Dietmar Sulmann interessiert sein.

Beckmann: Noch keine Entscheidung gefallen

Der SV Meppen bemüht sich natürlich um den Verbleib von Born. „Aber wenn er einen Vertrag bei einem Zweitligisten unterschreiben kann, dann ist das halt so“, erklärt Sportvorstand Heiner Beckmann. Born sei sehr ehrgeizig und es sei verständlich, wenn er eine höherklassige Herausforderung suche. Nach seinem Kenntnisstand sei allerdings noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Elf Tore, 22 Vorlagen

Born zählt zu den Topscorern der Regionalliga Nord. In 28 Einsätzen erzielte er in der laufenden Spielzeit elf Tore und bereitete 22 Treffer vor. Davor waren es fünf Treffer und zwei Assists in 23 Partien. Im Sommer 2015 war Born zum SV Meppen zurückgekehrt. In seiner ersten Saison fiel er mehrere Wochen wegen eines Ermüdungsbruchs am Schienbein aus. Bis 2008 war er im Nachwuchsbereich des Vereins aktiv, ehe es ihn in die Niederlande zum FC Twente Enschede zog. Als 18-Jähriger gab Born sein Debüt in der Ehrendivision und in der Qualifikationsrunde zur Europa-League bei UE Santa Coloma (Andorra). Im Januar 2014 wechselte der Stürmer zum FC Viktoria Köln. Im Sommer 2014 schloss er sich der U23 von Hertha BSC an. Beim VfL Rütenbrock begann Born mit dem Fußball. Von der U16 bis zur U18 absolvierte Born 19 Länderspiele für Deutschland, in denen er drei Treffer erzielte. Mit der von Steffen Freund trainierten U17 belegte er bei der WM 2011 in Mexiko den dritten Platz.


Aus dem aktuellen Kader haben Jovan Vidovic, Julian Püschel, Menno Heerkes, Patrick Posipal, Janik Jesgarzewski, David Vrzogic, Thorben Deters, Thilo Leugers, Martin Wagner, Marius Kleinsorge, Max Kremer, Jeroen Gies, Benjamin Girth und Francky Sembolo einen Vertrag. Fabian Cordes und Luca Sellere kommen von der U19 des Jugendleistungszentrums Emsland. Steigt der SVM in die Dritte Liga auf, bleibt auch der im Januar vom FSV Zwickau verpflichtete Defensivspieler Marcel Gebers bis 2018. Bereits als Zugänge stehen Devann Yao (Berliner AK) und Giorgio Beltau (FC Groningen, U19) fest. Über auslaufende Verträge verfügen Dennis Geiger, Jonas Hoge, Sebastian Schepers, Marc Schnier, Youri ter Arkel, Jens Robben und Mirco Born.

Klar ist auch, dass Torwart Benjamin Gommert zum VfB Lübeck zurückkehrt.

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