Elfmeterschütze des SV Meppen Kremer: „Wir haben zwei Punkte liegen lassen“


Meppen. Er verwandelte den Handelfmeter im Nachschuss: Max Kremer schoss den SV Meppen beim 2:2 gegen den VfL Wolfsburg II mit 1:0 in Führung. Im Interview mit der Emslandsportredaktion blickt Kremer zurück.

Herr Kremer, zweimal geführt und in Überzahl noch den Ausgleich kassiert: Wie fällt das Fazit am Ende aus?

Ich finde schon, dass wir zwei Punkte liegen lassen haben. Auch wenn man, bei dem Vorsprung, den wir haben, mal mit einem Punkt zufrieden sein kann. Das Spiel hätte am Anfang auch in beide Richtungen laufen können und war offen. Wir gehen zweimal in Führung und lassen das zweite Gegentor zu einfach zu. Aber wir brauchen nicht traurig zu sein. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wir hätten das dritte Tor machen können. Dann wäre das Ding gelaufen gewesen. Aber wenn du es nicht machst, musst du halt immer aufpassen, dass du keins kriegst. So ist es leider dann gekommen.

Was war los beim Elfmeter? Zu sehr auf den Torwart geschaut?

Man sagt immer so schön, dass man sich nicht im letzten Moment umentscheiden soll. Das habe ich leider gemacht. Manchmal geht er rein. Eigentlich wenn du dir sicher bist, nimmst du eine Ecke und haust ihn rein.

Nächste Woche steht das nächste Heimspiel gegen Havelse an. Man hat gesehen, dass vom 0:4 beim FC St. Pauli II nichts hängen geblieben ist, oder?

Nein, überhaupt nicht. Es war zwar in dieser Höhe heftig. 4:0 hört sich immer brutal an, aber wir haben eigentlich direkt nach dem Spiel gesagt, das wirft und nicht um und darf uns nicht umwerfen. Und das haben wir heute gezeigt, dass es keine Spuren hinterlassen hat.


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