Am Mittwoch beim FC St. Pauli II SV Meppen: Ohne Marius Kleinsorge nach Hamburg

Von Kim Patrick von Harling

Marius Kleinsorge wird nicht mit nach Hamburg reisen. Foto: Werner ScholzMarius Kleinsorge wird nicht mit nach Hamburg reisen. Foto: Werner Scholz

Hamburg. Vor knapp drei Wochen zeigte sich Trainer Christian Neidhart nicht unglücklich über den Spielausfall beim FC St. Pauli II. Die Personaldecke bei seinem SV Meppen war extrem dünn. Zum Nachholspiel am Mittwoch (19 Uhr) sieht die Situation beim Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga besser aus, der Kader der Kiez-Kicker könnte jedoch auch einige Überraschungen bereit halten.

„Bei den Profis sind wohl auch alle wieder fit. Eventuell wird der eine oder andere aus der 2. Bundesliga runterkommen und Spielpraxis sammeln“, erklärt Neidhart. „Die Gefahr ist auf jeden Fall da.“ Tatsächlich spricht einiges dafür, dass sich die Mannschaft von Trainer Joachim Philipkowski aus dem Zweitliga-Team bedient. Maurice Jerome Litka sah beim 1:3 gegen Eintracht Norderstedt die Gelb-Rote Karte, Joel Keller sah seine fünfte Gelbe Karte. Entsprechend werden beide gegen die Emsländer fehlen.

Trio fällt aus

Auf drei Spieler muss indes Neidhart verzichten. Neben Thorben Deters (Mittelhandbruch) und Benjamin Girth (Muskelfaserriss) wird auch Marius Kleinsorge nicht im Kader stehen. „Auch Marius hat vermutlich einen Muskelfaserriss, am Dienstag geht er zum Arzt“, erklärt Neidhart.

Pauli erlebt Durststrecke

Der Tabellenelfte St. Pauli II durchlebt zurzeit eine beeindruckende Durststrecke. Der jüngste Sieg der Hamburger liegt einige Zeit zurück, am 12. November besiegte man noch den BSV Rehden mit 3:1. Seitdem läuft nicht mehr viel zusammen. „Mir hat über die gesamte Spielzeit etwas in unserem Spiel gefehlt. Aggressivität, Griffigkeit, Leidenschaft“, sagte Philipkowski nach dem 1:3 gegen Norderstedt.

Rasen im fragwürdigen Zustand?

„Pauli ist eine spielstarke Mannschaft, sie wollen Fußball spielen. Das können sie gerade nicht“, sagt Neidhart mit Blick auf die Anlage an der Hohenluft in Hamburg. Die Platzverhältnisse sind laut Neidhart aktuell „katastrophal“. „Das entnehme ich Berichten aus Hamburg. Aus diesem Grund sind gerade andere Tugenden wichtiger. Vielleicht kommen sie damit nicht zurecht.“

Meppen muss sich Platzverhältnissen anpassen

Auch die spielstarken Meppener dürften auf unebenen Untergrund ihre Probleme haben. „Wir haben aber bislang auch gezeigt, dass wir es anders können. Wir sind in der Lage, auch mal andere Tugenden auszupacken“, sagt Neidhart. „Vielleicht müssen wir unser Spiel auch umstellen und den Platzverhältnissen anpassen müssen.“


0 Kommentare