Oldenburg-Chaoten rasten aus Mehrere Verletzte nach Regionalligaderby in Meppen

Die Königstraße in der Nähe des Bahnhofes wurde gesperrt, um Personalien aufzunehmen. Foto: NW-MediaDie Königstraße in der Nähe des Bahnhofes wurde gesperrt, um Personalien aufzunehmen. Foto: NW-Media 

Meppen. Mehrere Verletzte hat es am Sonntag im Anschluss an das Regionalligaspiel zwischen dem SV Meppen und dem VfB Oldenburg gegeben. Wie viele Straftaten genau begangen wurden und wie viele Personen insgesamt Verletzungen davongetragen haben, stand am Abend noch nicht fest. Fünf Beamte wurden verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, ist es nach dem Schlusspfiff zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Oldenburg-Chaoten und der Polizei gekommen. Dabei wurden auf beiden Seiten mehrere Personen verletzt. Trotz des 1:0-Erfolges ihrer Mannschaft kam es auf dem Rückweg zum Bahnhof immer wieder zu Angriffen einiger der rund 200 VfB-Chaoten auf Polizeikräfte. Dabei wurden sowohl Polizisten als auch Oldenburger verletzt. „Wir haben uns auch gewundert, dass wir diese Gewalteskalation haben“, erklärt der Einsatzleiter der Polizei, Klaus Albers. Bei mehreren Versuchen, die Polizeikette zu durchbrechen, sei getreten und geschlagen worden, ergänzt er. Albers sprach von gefährlichen Körperverletzungen.

Straße stundenlang gesperrt

Um die Angreifer identifizieren und entsprechende Strafverfahren einleiten zu können, wurden von sämtlichen Zugfahrern des Oldenburger Anhanges die Personalien festgestellt. Die Königstraße in der Nähe des Bahnhofes wurde für diese Zwecke für mehrere Stunden komplett gesperrt. Wie viele Straftaten genau begangen wurden und wie viele Personen Verletzungen davongetragen haben, steht aktuell noch nicht fest. Die Auswertung von Videoaufzeichnungen der eingesetzten Hundertschaften ist noch nicht abgeschlossen.

Bereits im Vorfeld der Partie versuchten Chaoten des VfB Oldenburg, eine Polizeikette zu durchbrechen, was die Einsatzkräfte jedoch verhindern konnten.

Pyrotechnik gezündet

Anhänger beider Fanlager hatten vor dem Spiel auf dem Weg zum Stadion in mehreren Fällen Pyrotechnik gezündet. Im Stadion selbst blieb es dann jedoch komplett ruhig.

Zwei Hundertschaften im Einsatz

Die Polizei war vor, während und nach dem Spiel mit zwei Hundertschaften aus Oldenburg und Osnabrück, Beamten der Bundespolizei sowie mit zahlreichen Kräften aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim im Einsatz.

Unter den 5822 Zuschauern in der Hänsch-Arena waren etwa 450 Oldenburg-Anhänger. 200 von ihnen reisten mit dem Zug an und ab.


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