Samstag Hit gegen Flensburg Girth vertraut der Meppener Heimstärke

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Gut ausgebildet in Magdeburg und Leipzig: Benni Girth erwartet mit dem SV Meppen am Samstag Weiche Flensburg. Gegen Braunschweig erzielte der 24-Jährige sein erstes Pflichtspieltor. Foto: Foto: ScholzGut ausgebildet in Magdeburg und Leipzig: Benni Girth erwartet mit dem SV Meppen am Samstag Weiche Flensburg. Gegen Braunschweig erzielte der 24-Jährige sein erstes Pflichtspieltor. Foto: Foto: Scholz 

Meppen. „Wenn wir zum Start schon zwei Heimspiele haben, dann wollen wir auch beide gewinnen“, sagt Trainer Christian Neidhart. Dabei weiß er natürlich genau, wie schwer die Aufgabe am Samstag um 16 Uhr in der heimischen Hänsch-Arena gegen ETSV Weiche Flensburg wird.

Christian Neidhart hat nämlich am Wochenende beim 2:2 des Tabellendritten der vergangenen Saison beim Meister VfL Wolfsburg II spioniert. Überrascht haben ihn die Offensivbemühungen der Flensburger, die zuletzt gegen Meppen eher defensiv agierten. Die Zweikampfstärke der Nordlichter, die sich durch ein Quartett aus Kiel und den Wolfsburger Jannis Pläschke verstärkt haben, ist längst bekannt. In der vergangenen Saison sammelten die Emsländer immerhin vier Zähler gegen die Mannschaft von Trainer Daniel Jurgeleit.

Wagner-Einsatz fraglich

Neidhart denkt nach der 1:3-Pokalniederlage in Rehden über personelle Veränderungen nach. Dazu könnte er gezwungen sein, weil Kapitän Martin Wagner nach einigen Fouls angeschlagen ist. Ansonsten ist am ehesten eine Umstellung auf der Sechser-Position zu erwarten. „Mal abwarten“, sagt der Coach, der definitiv auf Max Kremer verzichten muss. Der eingewechselte Offensivspieler, der sich nach langer Verletzung gerade erst zurückgemeldet hat, klagt über einen Muskelfaserriss im Oberschenkel und dürfte mindestens drei Spiele fehlen. „Er hat die Seuche“, ärgerte sich Neidhart, der grundsätzlich am System nichts verändern will. Trotz Abstrichen im zweiten Durchgang ist der Gesamteindruck positiv.

Videoanalyse

Dafür gibt es Defizite in der defensiven Absicherung. Wie beim Pokalspiel, das der SVM unnötig aus der Hand gab. „Wir sind offensiv ausgerichtet, da kann so etwas mal passieren“, sagt Neidhart. Aber eben nicht so oft. Das hat er in der Besprechung mit Videoanalyse deutlich aufgezeigt. Vor allem sind Spieler auf ihren Positionen genau eingeteilt. In der Offensive muss der SVM seine Aktionen noch besser ausspielen. Auch über die Außenpositionen.

„Abhaken und weitermachen“

„Wir haben uns geärgert, aber die Stimmung ist dennoch gut“, meint Neidhart. „Abhaken und weitermachen“, erklärt Benni Girth. Der 24-jährige Mittelstürmer , der von Hessen Kassel gekommen ist, hat in der Vorbereitung fünf Treffer erzielt und beim Saisonstart gegen Braunschweig in Torjägermanier das 1:0 geschossen . Er bewertet es positiv, dass der SVM nur drei Tage nach der Partie in Rehden wieder gefordert ist. Auch wenn er bislang in den Staffeln Südwest (Kassel) und Nordost (Plauen) gespielt hat, ist er über Flensburg informiert. „Wir kennen die Qualität“, sagt Girth, der jedoch auf die Meppener Heimstärke setzt. „Wir wollen das Spiel durchbringen.“

Zwischenbilanz sehr positiv

Im Emsland fühlt sich der gebürtige Magdeburger, dessen Karriere nach einem Kreuzbandriss 2011 in Leipzig ins Stocken kam, wohl. Die Zwischenbilanz nach sechs Wochen „fällt sehr positiv“ aus. „Wir wollen uns im Vergleich zum Vorjahr verbessern“, sagt er – und weiß: „Wenn es für die Mannschaft gut läuft, erfüllen sich auch die eigenen Erwartungen“. Kurzfristig ist das ein Dreier am Samstag...


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