Heimrecht im Finale gegen VfL Osnabrück 2:1 – SV Meppen nach 16 Jahren wieder im DFB-Pokal

Von Sportredaktion

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Meppen. Nach 16-jähriger Abstinenz sind die Fußballer des SV Meppen wieder in den DFB-Pokal-Wettbewerb eingezogen. Mit dem 2:1 (0:1)-Heimsieg im Halbfinale des NFV-Pokals gegen den Regionalliga-Konkurrenten Lüneburger SK sind die Emsländer dem VfL Osnabrück ins Endspiel gefolgt. Am 13. Mai hat der SVM im Finale gegen den ewigen Rivalen aus Osnabrück Heimrecht.

Doch zunächst mussten die Meppener Fans unter den 6284 Zuschauern in der Hänsch-Arena einen Schock verdauen. Stürmer Ali Moslehe nutzte grobe Nachlässigkeiten in der SVM-Abwehr und brachte Lüneburg nach 13 Spielminuten in Front.

Die Gäste blieben über Konter das gefährlichere Team. Den Emsländern mangelte es an Mumm und Kreativität. „Bis zum 1:1 war Lüneburg besser. Der Ausgleich hat uns die zweite Luft gegeben“, sagte SVM-Trainer Christian Neidhart, der sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein im Finale freut. Der Ausgleich durch den Kopfball von Martin Wagner (64.) nach einer Flanke von Viktor Maier kam wie aus dem Nichts. Elf Minuten später verwandelte Max Kremer den nach Foul an Sebastian Schepers fälligen Strafstoß sicher zum 2:1. Meppen hielt die Führung fest und ist somit im kommenden Sommer erstmals seit der Saison 1999/2000 wieder im DFB-Pokal dabei.

Der VfL Osnabrück war dort noch in der vorletzten Saison vertreten. Am 30. Mai 2013 stand er letztmals im Finale des NFV-Pokals und siegte beim SV Wilhelmshaven mit einer jungen Mannschaft 4:2. Im Achtelfinale war es damals zur letzten Auseinandersetzung zwischen dem SVM und VfL gekommen. Gaetano Manno hatte vor 5016 Zuschauern im Emsland für das entscheidende 3:2 (84.) der Osnabrücker gesorgt, die nach einer Roten Karte gegen Torwart Nils Zumbeel rund 70 Minuten in Unterzahl spielten. Meppens damaliger Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts hatte zuvor zweimal den Ausgleich für die Gastgeber erzielt.

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Weiterlesen: Der VfL Osnabrück erreicht den DFB-Pokal.


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