„Auf alles vorbereitet sein“ SV Meppen beantragt Lizenz für die Dritte Liga

Klare Ansage von Vorstandssprecher Andreas Kremer: Der SV Meppen wird für seine Regionalliga-Mannschaft die Lizenz für die Dritte Liga beantragen. Foto: Doris LeißingKlare Ansage von Vorstandssprecher Andreas Kremer: Der SV Meppen wird für seine Regionalliga-Mannschaft die Lizenz für die Dritte Liga beantragen. Foto: Doris Leißing

Meppen. Der SV Meppen beantragt für seine Regionalliga-Mannschaft die Lizenz für die Dritte Liga. Das haben die Vorstandsmitglieder Andreas Kremer und Dieter Barlage bestätigt. „Wir wollen auf alles vorbereitet sein.“

Die Chance für unsere Mannschaft ist da “, erklärt Vorstandssprecher Kremer und verwies darauf, dass es offen scheine, ob Spitzenreiter Hamburger SV II oder Werder Bremen II überhaupt aufsteigen wollten oder könnten. Die Bundesligateams beider Klubs befinden sich im Abstiegskampf. Deren Trainer Joe Zinnbauer und Viktor Skripnik haben zuletzt bereits verstärkt auf junge Talente aus ihren U-23-Mannschaften zurückgegriffen, die sie selbst noch vor wenigen Monaten gecoacht haben. „Der Rückstand auf den VfL Wolfsburg II ist nicht groß“, stellt Kremer fest.

Der SV Meppen belegt zurzeit mit 33 Punkten den vierten Tabellenplatz. Zuletzt sieben Spiele ohne Niederlage haben für gute Stimmung gesorgt. Wolfsburg weist 37 Zähler auf, Werder 40 und der in den ersten 17 Spielen ungeschlagene, aber zuletzt schwächelnde Spitzenreiter Hamburg 45.

„Das sind ganz andere Voraussetzungen als vor einem Jahr“, sagt Kremer. Damals hatte der Verein zunächst angekündigt, die Lizenz zu beantragen, aber nach mäßigem Start 2014 einen Rückzieher gemacht. „Die Tabelle hat uns recht gegeben“, stellt Kremer fest. Die Entscheidung hatte auch Trainer Christian Neidhart als nachvollziehbar bezeichnet.

Den Antrag auf die Lizenz sieht Kremer als Signal an die Mannschaft. Neidhart unterstützt ihn: „Das ist ein positives Zeichen für den ganzen Verein .“ Gleich in den ersten Partien des neuen Jahres warten mit Flensburg, Wolfsburg und Werder schwere Aufgaben auf sein Team. „Wir wollen für alles gewappnet sein“, stellt er fest. Auch Kremer weiß, dass die Entscheidung zur aktuellen Aufbruchstimmung passt.

Die Kosten für Lizenz werden für den SVM, der für seine Frauenmannschaft die Bundesligalizenz beantragt, werden nicht so hoch sein wie vor einem Jahr. Denn die Sponsorengruppe Echt Emsland hatte schon einen Wirtschaftsprüfer beauftragt, die Finanzen des Vereins unter die Lupe zu nehmen. „Das Ergebnis war wie erwartet positiv“, blickt Kremer jetzt auf die sportlichen Ergebnisse.


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