Kampf und Krampf beim 0:0 Meppen muss weiter auf Sieg gegen Norderstedt warten

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Meppen. Es bleibt dabei: Der SV Meppen kann gegen Eintracht Norderstedt nicht gewinnen. Vor 1035 Zuschauern trennten sich beide Kontrahenten am Sonntag in der Hänsch-Arena 0:0. Kämpferisch war die Partie in Ordnung, spielerisch ließ sie bei zahlreichen Unterbrechungen allerdings viele Wünsche offen.

Zwar konnten beide Kontrahenten ihre Serie von drei Siegen in Folge nicht fortsetzen, aber dennoch bleiben sie weiter ungeschlagen. Der SV Meppen jetzt bereits sechs Spiele. Das war ein kleines Trostpflaster.

Vor allem die Gäste aus Schleswig-Holstein zeigten sich mit dem Punktgewinn zufrieden. „Wir wollten etwas mitnehmen. Und das haben wir geschafft“, erklärte Coach Thomas Seeliger. „Wir sind zufrieden.“

Meppens Trainer Christian Neidhart dagegen wirkte wenig zufrieden nach dem Schlusspfiff. „Viele Zweikämpfe, lamentieren, auf dem Boden liegen“, lautete seine kurze Zusammenfassung der gut 90 Minuten. In den letzten Partien jedenfalls hatte sich sein Team deutlich stärker präsentiert. Bei nasskalter Witterung kamen die Emsländer einfach nicht auf Touren.

Der SVM fand nur ganz schwer ins Spiel. Die Abwehr wirkte vor allem in der Anfangsphase fahrig. Es gelangen kaum Spielzüge über mehr als zwei, drei Stationen. Die Bälle landeten oft beim Gegner. Das Team setzte zunächst nicht entschlossen nach.

Der selbstbewusste Gast verfügte über die ersten drei Chancen, aber mehr als ein wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannter Treffer von Marin Mandic (3.) sprang nicht heraus. Glück für den SVM, als Johan Wigger das Leder bei einer Abwehraktion an die Torlatte beförderte.

Die besseren Chancen hatte der SVM: Als sich Marc Schnier links durchtankte und den Ball zurücklegte, musste sich Torwart Johannes Höcker mächtig strecken beim Schuss von Max Kremer. Der SVM-Torjäger jagte den Ball später nach Hereingabe des starken Sebastian Schepers aus kürzester Distanz über die Latte. „So eine Chance muss mal zu einem dreckigen 1:0-Sieg reichen“, sagte Neidhart. Aber am Sonntag genügte es nicht.

Im zweiten Durchgang wechselte der SVM dreimal, doch der Druck wurde nicht deutlich größer. Klare Torchancen blieben aus, weil er nicht die Ruhe bewahrte, die nötig ist, um auch eine Hintermannschaft wie die Norderstedter zu knacken.


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