Keine Niederlage gegen den GSC Serie des SV Meppen soll in Goslar halten

Von Uli Mentrup

Ein hartnäckiger Kämpfertyp auf der linken Seite der Meppener Viererkette: Sebastian Schepers erzielte seinen letzten Treffer vor 25 Monaten gegen Goslar. Am Sonntag treten die Emsländer beim GSC an. Foto: Werner ScholzEin hartnäckiger Kämpfertyp auf der linken Seite der Meppener Viererkette: Sebastian Schepers erzielte seinen letzten Treffer vor 25 Monaten gegen Goslar. Am Sonntag treten die Emsländer beim GSC an. Foto: Werner Scholz

Meppen. Die Stimmung beim SV Meppen ist nach vier Spielen ohne Niederlage glänzend. Der Erfolg bei der Wasserschlacht gegen Havelse hat für weiteren Schwung gesorgt. „Die Mannschaft trainiert richtig gut“, stellt Coach Christian Neidhart fest – und hofft, dass seine Kicker die Serie Sonntag ab 14 Uhr beim Goslarer SC fortsetzen.

Der Trainer zeigte sich mit der Vorstellung seiner Mannschaft gegen Havelse zufrieden. „Das war ein Spiel, wie es sich auch die Zuschauer wünschen“, weiß er. Doch die Leistung muss der SVM in der Kaiserstadt Goslar bestätigen. „Wenn das gelingt, holen wir in den letzten drei Partien bis zur Winterpause noch Punkte“, ist der Coach sicher.

Der Gastgeber hat sich nach schweren Start drei Zähler von den Abstiegsrängen abgesetzt. Dabei hat der GSC den Trainer gewechselt: In acht Partien unter Mario Block, der inzwischen bei Viktoria 1899 Berlin anheuerte, gab es sechs Punkte, unter Nachfolger Slavomir Lukac in ebenfalls acht Partien immerhin 13. Der 33-jährige Slowake, der 2010 als Spieler vom SV Lichtenberg nach Gloslar kam, stieg vom Assistenten zum Chefcoach auf. Da er nicht über die in der Regionalliga erforderliche A-Lizenz verfügte, benötigte der Klub eine Ausnahmegenehmigung des Norddeutschen Fußballverbandes. Der Punkteschnitt pro Spiel von Lukac (1,63) liegt sogar leicht über dem von Neidhart (1,53).

„Goslar verfügt über gute Einzelspieler“, verweist der Meppener auf Karsten Fischer (Kiel, Paderborn, Wolfsburg), Garrit Golombek (Wolfsburg II), Kevin Pannewitz (Wolfsburg, Rostock), Alexander Ludwig (Lotte, Hertha, Dresden, St. Pauli), Kevin Kahlert (Wolfsburg II), George Kelbel (Kiel) oder Torben Deppe (Havelse). „Das sind namhafte Akteure“, sagt der SVM-Trainer, der den Kontrahenten weiter oben in der Tabelle erwartet hatte.

Neidhart muss wegen der Gelbsperre von Diego Rodriguez umstellen . Wie er genau plant, ließ er offen. Viktor Maier, der das Training wieder aufgenommen hat, könnte in den Kader rücken.

„Wir wollen mal wieder einen Sieg gegen Goslar“, sagt Sebastian Schepers nach zwei Remis in Folge. Der kampfstarke Linksfuß hat vor 25 Monaten gegen den GSC seinen letzten Treffer erzielt . „Er muss noch torgefährlicher und stärker in der Vorbereitung werden“, sagt der Trainer, der den bedingungslosen Einsatz und die Zweikampfhärte des 26-jährigen Hareners schätzt.

Profitiert hat der SVM zuletzt davon, dass sich die Abwehrformation gefunden hat und dass die Offensive wieder ähnlich schwer berechenbar ist wie in der vergangenen Serie. Max Kremer hat seine gute Verfassung gerade mit einem Hattrick gegen Havelse bestätigt. Die Gäste hoffen, dass sie ihre Serie gegen Goslar fortsetzen: Gegen den GSC haben sie noch kein Punktspiel verloren.