Wagner-Doppelpack in Braunschweig 4:1-Sieg: Kremer an allen Meppener Toren beteiligt

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Braunschweig. Glanzloser Sieg für den SV Meppen bei Regionalliga-Schlusslicht FT Braunschweig: Die Gäste profitierten beim 4:1 (2:1) im Prinzenpark von ihrer Stärke nach Standards. Sie kletterten auf den sechsten Platz.

Dabei begann die Partie für den SVM so schlecht, wie Trainer Christian Neidhart es sich in düsteren Träumen ausgemalt hatte: Sein Team lag bereits nach 120 Minuten zurück. Nach einer unglücklichen Passfolge konnte auch Torwart Benni Gommert nicht klären. Der SVM bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Schiedsrichter Sönke Müller erkannte auch zur Überraschung der Gastgeber auf Strafstoß. Fabian Krüger nutzte die Chance.

Eine kalte Dusche für den SVM. Und es hätte noch kühler werden können. Denn nach neuerlichem Missverständnis der SVM-Abwehr lupfte Philipp Stucki den Ball auf die Torlatte. „Wenn das 0:2 gefallen wäre, dann wäre es ganz schwer geworden“, bekannte Neidhart.

Die kampfstarke Mannschaft von FT-Coach Uwe Walther verfügte vor der Pause über die besseren Möglichkeiten. Gommert verhinderte gegen Ersin Arayici und Dominik Franke weitere Gegentore. Der SV Meppen hatte gegen die vielbeinige Braunschweiger Abwehr einige Mühe. Er kam im ersten Durchgang zu keiner herausgespielten Chance. Dafür bewies er unglaubliche Sicherheit bei Standards: Zunächst glich Martin Wagner mit einem Treffer der Kategorie Tor des Monats aus. Er zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar für Daniel Reck, den Sohn des ehemaligen Bremer Keepers Oliver Reck, ins Netz. Der Treffer gab dem Gast mehr Sicherheit. Er kämpfte sich zurück ins Spiel. Und Wagner, der vor der Pause in Jan Lührs einen ständigen Schattenmann fand, erhöhte per Seitfallzieher auf 2:1. Eine schmeichelhafte Pausenführung für die Emsländer. Die Vorarbeit bei beiden Treffern leistete Max Kremer. Beim dritten profitierte er von einem Freistoß von Wagner über die gesamte Braunschweiger Abwehr hinweg. „Das haben wir im Training oft genug geübt“, stellte Neidhart fest.

Theo Vogelsang machte den Meppener Doppelschlag nach der Pause perfekt. Nach Kremer-Ecke war er per Kopf zur Stelle. Damit war die Partie entschieden. Meppen bestimmte die Partie, hatte durch Kremer weitere Chancen. Aber selbst in Überzahl nach der Verletzung von Lührs fiel kein Tor mehr. Da fehlten Cleverness und Erfolgshunger. Das ärgerte auch den Trainer.


Tore: 1:0 Fabian Krüger (2.), der Gommert beim Elfmeter verlädt; 1:1 Martin Wagner (19.), der den Ball aus 18 m über die Mauer hinweg in den rechten oberen Torwinkel zirkelt – Kremer war zu Fall gebracht worden; 1:1 Martin Wagner (37.), der nach Kremer-Ecke von der linken Seite per Seitfallzieher aus sechs Metern trifft; 1:3 Max Kremer (47.) volley aus halb rechter Position nach Wagner-Freistoß über die gegnerische Abwehr; 1:4 Marc Schnier (52.), der den Ball nach Kremer-Ecke per Kopf ins lange Eck wuchtet.

Eingewechselt: 73.: 13 Landgraf für Schepers; 81.: 27 Fillinger für Schnier; 83: 8 Pasiov für Wagner.

Auf der Bank: 30 Frerichs, 12 Deters, 19 Watahiki.

FT Braunschweig: 33 Reck – 11 Fiedler, 7 Behrens, 20 Fricke, 5 Krüger, 3 Riedel – 4 Lührs – 16 Eggers (74.: 17 Gehde), 10 Franke – 25 Arayici (63.: 19 Kaupert), 21 Stucki (59.: 13 Agge).

Beste Spieler: Fiedler, Stucki

Gelb: Eggers (16.), Franke (65.), Behrens (67.) / Vogelsang (24.), Rodriguez (27.,), Wigger (54.), Schepers (70.) – Besonderes: Braunschweig spielt nach der Verletzung von Lührs in der letzten Viertelstunde in Unterzahl - Zuschauer: 194 – Schiedsrichter: Sönke Müller (Neustadt in Holstein).

Nächstes Meppener Spiel: So., 16. November, 15 Uhr, gegen den TSV Havelse, in der Meppener Hänsch-Arena.

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