Trainer nicht mehr im VIP-Raum Konferenz mit Rehhagel 1996 in Meppen im Container

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Vor 18 Jahren: Otto Rehhagel (l.) trat mit dem 1. FC Kaiserslautern beim SV Meppen an, der von Paul Linz trainiert wurde. Im Hintergrund ist der damalige Vorsitzende Wolfgang Gersmann zu sehen. Der SVM gewann 2:1. Die Pressekonferenz fand in eigens aufgestellten Containern statt. Foto: Helmut KemmeVor 18 Jahren: Otto Rehhagel (l.) trat mit dem 1. FC Kaiserslautern beim SV Meppen an, der von Paul Linz trainiert wurde. Im Hintergrund ist der damalige Vorsitzende Wolfgang Gersmann zu sehen. Der SVM gewann 2:1. Die Pressekonferenz fand in eigens aufgestellten Containern statt. Foto: Helmut Kemme

Meppen. Dass die Pressekonferenz des SV Meppen nicht mehr im VIP-Raum, sondern nebenan in den Räumlichkeiten des TPZ stattfindet, hat für Unmut gesorgt. Als „König“ Otto Rehhagel am 8. Dezember 1996 mit dem 1. FC Kaiserslautern im Emsland zu Gast war, gab es deswegen kein Problem.

Die Zuschauer waren zufrieden, überhaupt etwas vom Promi-Trainer mitzubekommen. Die Übertragung von Bild und Ton reichte. Eins war klar: Rehhagel hätte sich mit einiger Sicherheit geweigert, in den VIP-Raum zu kommen, sagt Stadionsprecher Heiner Harnack,.

Der SVM baute vor dem Duell mit dem Bundesligaabsteiger dort, wo heute der Gästebus parkt, mehrere Container zum provisorischen Raum für die Pressekonferenz aus, und verlegte einige Strippen. Rehhagel kam, hatte aber nicht die beste Laune. Denn der Gastgeber mit den Torschützen Christian Claaßen und Markus von Ahlen sowie etwa Damir Bujan , Bernd Deters , Eckhard Vorholt oder Marko Myyry hatte den Pfälzern mit Andreas Brehme, Pavel Kuka oder Gerry Ehrmann die zweite Saisonniederlage beigebracht (1:2). Rehhagel, so erinnert sich Harnack, lehnte zumeist mit weitem Abstand zum Mikrofon mit dem Rücken an der Wand.

Anders als in den ersten drei Ligen ist eine Pressekonferenz in einem eigens dafür vorgesehenen Raum in der Regionalliga nicht Pflicht. Aber die Arbeitsbedingungen für Trainer und Journalisten beim SVM sind jetzt besser: Kein Klappern von Geschirr, kein hoher Stimmpegel, keine Zwischenrufe und Verbalattacken von „Zuhörern“ wie gegen Johann Lünemann oder Heiko Flottmann, der das Gespräch auf der Stelle verließ. Neben der Übertragung aus dem Nebenraum bietet der SVM danach eine Gesprächsrunde mit Harnack – zuletzt mit Trainer Christian Neidhart und Alex Backers von ev1.tv. Leise war es aber nicht...


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