Freitag gegen Werder Bremen II Der SV Meppen will sich oben festsetzen

Von Uli Mentrup

Die nächste Hürde nehmen will der SV Meppen Freitag im Heimspiel gegen Werder Bremen II. Ein Garant für schnelles Umschalten im Meppener Spiel ist Daniel Latkowski. Foto: LeißingDie nächste Hürde nehmen will der SV Meppen Freitag im Heimspiel gegen Werder Bremen II. Ein Garant für schnelles Umschalten im Meppener Spiel ist Daniel Latkowski. Foto: Leißing

Meppen. Das Ziel des SV Meppen beim Punktspiel gegen Werder Bremen II am Freitag um 19.30 Uhr in der Hänsch-Arena ist klar: Der Gastgeber will sich mit dem vierten Dreier in Serie im oberen Tabellendrittel etablieren.

„Wenn wir uns vorn festsetzen wollen, dann müssen wir gewinnen“, weiß Meppens Trainer Christian Neidhart . Und das ist genau der Anspruch der Emsländer, die vom Zweiten TSV Havelse (16) nach Punkten genau so weit entfernt sind wie von Eintracht Braunschweig II (10) auf Platz neun. Enteilt scheint nur Spitzenreiter Hamburger SV II (21).

Nach drei Punktspielsiegen und einem Pokalerfolg in Serie ist die Stimmung gut. „Ich finde, dass wir auch gegen Goslar und Oldenburg nicht schlecht gespielt haben“, erklärt Neidhart, der aber weiß, dass nicht nur im Fußball das Ergebnis zählt. Das letzte Heimspiel gegen Wolfsburg II (3:1) war für ihn das beste seit Monaten. „Wer weiß, wie die Reaktionen nach einem Unentschieden gewesen wären?“

Neidhart ist sicher, dass die Mannschaft alles für ein Spitzenspiel gegen Werder angerichtet hat. Er hofft auf eine ordentliche Kulisse, mag aber nicht spekulieren. Gegen die Jungwölfe kamen nur gut 1000 Fans. Allerdings fand die Partie am eher unbeliebten Samstag statt. Am Freitag reizt ja auch die „Flutlicht-Stimmung“.

„Sportlich läuft es“, erklärt der Trainer. Spielerisch passte es in den letzten Partien. Vor allem das schnelle Umschalten nach Balleroberung setzt den Gegner unter Druck. Das zeigten bei den Treffern und deren Vorbereitung in Lüneburg Aktionen von Johan Wigger , Daniel Latkowski , Viktor Maier oder Janik Jesgarzewski . „Das schnelle Umschalten klappt offensiv immer besser als defensiv. Ein Phänomen“, sagt Neidhart.

Gegen die junge Bremer Mannschaft muss der SVM aufpassen. Aber spielstarke Teams scheinen dem Team, das nach sieben Spielen sogar zwei Punkte mehr aufweist als in der Vorsaison.. „Wir kennen Bremen“, erklärt Neidhart, auch wenn bei U-23-Teams nie vorauszusehen ist, welche Formation aufläuft.

Umstellen musste der SVM in dieser Saison beinahe regelmäßig. Donnerstag hatte Neidhart immerhin einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass Diego Rodriguez nach seiner Meniskusverletzung gegen Bremen mitwirken kann . Der Stürmer, der in den letzten beiden Spielen drei Tore geschossen hat, war noch einmal beim Arzt. „Aber wir gehen kein Risiko ein“, betonte der Coach.