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Vorschläge von Bürgern willkommen LAG will Schwerpunkt auf Inklusion legen

26.07.2014, 12:20 Uhr

part Spelle. Mit dem EU-Förderprogramm Leader konnten im südlichen Emsland in der Zeit von 2007 bis 2013 mehr als 60 Projekte umgesetzt werden. Damit die Region auch in der kommenden Förderperiode von den EU-Geldern profitiert, wurde am Mittwoch in der 33. LAG-Sitzung der Grundstein für ein neues Regionales Entwicklungskonzept (REK) gelegt. Insgesamt zwei Millionen Euro aus dem Leader-Topf standen dem südlichen Emsland in der letzten Förderperiode zur Verfügung. Mit dem Geld wurden zahlreiche sehenswerte Projekte umgesetzt (wir berichteten).

„Die Region konnte in den letzten Jahren einen gewaltigen Sprung nach vorne machen. Das soll auch in den kommenden Jahren so weitergehen“, erklärte Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister von Spelle. Als Vorsitzender der „Lokalen Arbeitsgruppe südliches Emsland“ (LAG) hatte er am Mittwoch zur Sitzung in den Wöhlehof in Spelle eingeladen, um gemeinsam mit den anderen Mitgliedern ein neues Konzept für die folgende Förderperiode auf den Weg zu bringen.

Das <a href="http://www.suedlichesemsland.de › Startseite › LEADER" target="_blank">REK von 2007 wurde mithilfe der Firma M-con in Oldenburg unter dem Slogan „modern – familienfreundlich – traditionsbewusst“ entwickelt. Das neue Konzept für die Förderperiode von 2014 bis 2020 wird das Projektbüro „pro-T-in“ um Michael Ripperda und Tim Strakeljahn entwickeln. In den kommenden Wochen wollen sie Gespräche mit den einzelnen Kommunen führen und die neue Strategie festlegen. Bis zum 10. Januar 2015 muss das Konzept den Entscheidungsträgern vorliegen. Dann wird das REK nach Punkten bewertet und entschieden, welche Region gefördert wird.

„Ein Schwerpunkt des neuen REK wird das Thema Inklusion sein“, verrät Hummeldorf. Aber auch Vorschlägen aus der Bevölkerung stehen die Kommunen „jederzeit offen gegenüber“. Voraussichtlich im Oktober soll eine „SEL-Arena“ einberufen werden, an der neben den LAG-Mitgliedern auch interessierte Bürger teilnehmen können, um dort ihre Vorstellungen einzubringen.

„Spannende Aufgaben“

Als neue Regionalmanagerin wurde während der Sitzung Stefanie Konermann aus Messingen vorgestellt. Sie wird die Nachfolge von Jessica Vrielmann übernehmen, die in den Mutterschutz geht. Konermann schloss – nach der zweijährigen Ausbildung zur Bauzeichnerin – 2010 ihr Studium der Landschafts- und Freiraumplanung an der Leibniz Universität Hannover mit dem Diplom ab und wird zukünftig die verschiedenen Leader-Projekte betreuen. „Ich freue mich auf die spannende Aufgabe und hoffe auf eine tolle Zusammenarbeit“, zeigte sie sich zuversichtlich.

Auch Nele Rosenhagen vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen wird der LAG zukünftig nicht mehr in beratender Funktion zur Verfügung stehen. Sie wird ihren beruflichen Weg in Oldenburg fortführen. Ihre Nachfolge wird in den kommenden Wochen geregelt. Besonders erfreulich ist aus der Sicht von Hummeldorf, dass „fast alle WiSo (Wirtschaft und Soziales)-Partner erhalten bleiben und ihre Unterstützung uneingeschränkt zugesagt haben.“

Im Zuge der Sitzung besichtigten die LAG-Mitglieder das Heimathaus Spelle, das derzeit mit Leader-Mitten saniert wird.