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„Spielen macht Schule“ Grundschule Venhaus gewinnt Spiele bei Wettbewerb

Von Anne Bremenkamp | 23.10.2013, 17:23 Uhr

Die Grundschule Venhaus in der Gemeinde Spelle hat als eine von 200 Grundschulen bundesweit mit einem durchdachten Konzept beim Wettbewerb „Spielen macht Schule“ überzeugt und eine Komplettausstattung für ein individuelles Spielezimmer gewonnen.

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde 2007 vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ und dem ZNL-Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen und wird von 16 Kultusministerien unterstützt. Ziel des Projekts ist es, Kindern in Zeiten von erhöhtem Bildschirmkonsum das klassische Spielen wieder näher zu bringen.

„Medienwelt, Verinselung, Einzelkindheit – das sind oft Schlagworte einer modern veränderten Kindheit. Wir sehen uns in der Verantwortung, den Verlust an wertvollen Erfahrungen, die Kinder nur beim realen Spielen machen können, aufzufangen“, unterstreicht Schulleiterin Elisabeth Metzkowitz die Tatsache. Das Spielen sei ein wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Leitgedankens an der Grundschule Venhaus .

Aus einer Fülle von Spielmöglichkeiten kann die Schule jetzt schöpfen, denn dank der Initiative „Spielen macht Schule“ bereichert eine neue und imposante Vielzahl an Lern-, Gesellschafts- und Bewegungsspielen das bereits bestehende Angebot. „Das war wie Weihnachten im Herbst, denn fast jeden Tag brachte die Post riesige Pakete voll gepackt mit Spielen“, erinnert sich Schulleiterin Metzkowitz an eine ganz spannende Zeit für alle aktuell 107 Grundschulkinder.

Vom Mehrwert überzeugt

Alle Spiele werden ab sofort nicht nur im Unterricht, sondern beispielsweise auch bei der Sprachförderung, während der Pausen oder der Betreuungszeiten der offenen Ganztagsschule eingesetzt. Metzkowitz ist überzeugt vom Mehrwert des spielerischen Lernens: „Geeignete Spiele fördern Kompetenzen wie Gerechtigkeit, Gleichbehandlung und Regeleinhaltung, aber auch Kreativität, Fantasie und Denkleistung.“