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Innovative technische Lösungen Rekers in Spelle realisiert Forschungsprojekte

01.09.2011, 06:44 Uhr

Fachleute aus aller Welt gaben sich in den vergangenen Tagen im Speller Unternehmen Rekers Maschinen- und Anlagenbau die Tür in die Hand. Grund für den Besuch war die Präsentation der neuen „Universal-Steinformmaschine vom Typ RS 1 KV“, ein Ergebnis umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit in dem mittelständischen Unternehmen.

Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Produkte sowie von der Konzeption und Leistung der neuen Anlage. Inhaber und Betreiber von Betonwerken aus Mittel- und Südamerika, Indien, Russland und vielen europäischen Ländern waren gleichermaßen überzeugt von der neuen Maschine, betonten die Geschäftsführer Annette und Norbert Foppe in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

„Bei dieser Neuentwicklung handelt es sich um eine Weltneuheit mit ganz besonderen Innovationen aus unserem Haus“, so Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Norbert Foppe.

Er präsentierte die zahlreichen technischen und auch verfahrenstechnischen Vorteile dieser kompakten Steinformmaschine, mit der qualitativ hochwertige Betonwarenprodukte verschiedenster Art hergestellt werden können: von klassischen Pflastersteinen über Bordsteine für den Straßenbau, Gartenmauersteine, Hohlblocksteine für den Wohnungsbau bis hin zu speziellen Platten. Neu sei zudem die Möglichkeit, Produkte mit sehr geringer Höhe, wie beispielsweise Betonplatten mit einer Stärke von nur 30 mm, zu fertigen. „Der daraus resultierende Produktionsvorteil ist ein Meilenstein in der technischen Weiterentwicklung der Betonsteinfertigung“, erklärte Norbert Foppe.

Große Resonanz erwarte man in Wachstumsregionen in aller Welt. Dazu gehört nach Auskunft von Annette Foppe auch Brasilien. Angesichts der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft und der Olympischen Spiele sei der Bedarf an qualitativ hochwertigen Materialien sehr groß.

Forschungsarbeit

Die Unternehmensleitung hat auch in Krisenzeiten als Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise an die Stärke und die Innovationskraft des Maschinenbaubetriebes geglaubt. Durch erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung wurden die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und seine internationale Marktposition weiter gestärkt, hieß es.

Diesen Aspekt begrüßte auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Die Stärke von Rekers Maschinen- und Anlagenbau liege seit der Gründung im Jahr 1955 durch Karl Rekers in der Innovation.