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Große Feier zum 50-jährigen Jubiläum Prima Noten für die Oberschule Spelle

Von Anne Bremenkamp | 10.11.2013, 19:49 Uhr

Der Dreiklang aus Schulträger, Kollegium und Elternschaft war bei der Feierstunde aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Oberschule Spelle unüberhörbar.

„Die Oberschule Spelle nutzt in einem gut abgestimmten Lehr- und Lernangebot ganz bewusst die Chancen eines kombinierten Systems mit sämtlichen Förder- und Übergangsmöglichkeiten. Die Schule bietet allen Kindern ein vielseitiges, wohnortnahes Schulangebot, das optimale Entwicklungsmöglichkeiten bietet – auch für Kinder, die sich mit viel praktischem Engagement und Eifer zum Abitur entwickeln wollen.“ Das betonte Schulleiter Helmut Klöhn im Rahmen der Feierstunde.

Stimmungsvoll begleitet wurde der Festakt nicht nur von vielen Wegbegleitern und „Weißt du noch?“-Fragen, sondern auch von Oberschüler Johannes Bergmann, der am Piano klangvolle Akzente setzte.

Gäste der „allerersten Schulstunde“ waren die früheren Lehrerinnen Agnes Rekers und Stephanie Samson, die ehemaligen Schüler Ingrid Geiger, Johannes Schütte und Bernhard Schwis sowie der damalige Schulnachbar Josef Jungehüser. Letzterer konnte 1963 vom elterlichen Hof aus die Bauarbeiten an der ursprünglich katholischen Volksschule Spelle aus nächster Nähe verfolgen, fand aber den Blick auf das lustige Treiben vor der einstigen Gaststätte Seegers viel spannender …

In einem Rück- und Ausblick verwies Klöhn auf ein Zitat seines Vorgängers Helmut Drees, der 1974 gesagt hatte: „Wir wollen unsere Schüler zu leistungsbereiten, verantwortungsbewussten, toleranten und dem Wohl der Mitmenschen verpflichteten Persönlichkeiten erziehen. Wir wollen nicht nur das Gehirn trainieren, sondern gleichermaßen auch die emotionalen und kreativen Kräfte unserer Schüler fördern.“ Dieser Leitsatz habe nichts an Aktualität verloren und entspreche bis heute dem Werteverständnis der Oberschule Spelle.

„Hier wirkt der Dreiklang aus starkem Schulträger, engagiertem Kollegium und einsatzbereiter Elternschaft konstruktiv zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler“, zeigte sich Klöhn überzeugt, dass die Schule ihren lebendigen und erfolgreichen Weg auch in Zukunft fortsetzen werde. Dass der Schulträger sich von jeher weit über das normale Maß hinaus für eine zukunftsorientierte Schullandschaft einsetzt, wurde immer wieder deutlich: „Sie kommen in eine Gemeinde, die viel für Schule übrig hat“, erinnerte sich Agnes Rekers an die Worte, mit denen sie in ihrer Speller Lehrzeit empfangen wurde.

Seine Anerkennung sprach Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf aus: „Jubiläum feiert nicht nur das Schulgebäude, sondern auch die in ihm wirkenden Menschen, die für all das stehen, was die Oberschule Spelle ausmacht: ihr gutes Schulklima, ihr guter Geist und ihr hervorragender Ruf!“