Erster Bauabschnitt fertig Neue Räume für die Grundschule in Spelle

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Spelle. Anlässlich der offiziellen Fertigstellung des ersten Bauabschnitts sowie der Vorstellung der neuen Räume in der Johannes-Grundschule Spelle, haben sich unter anderem Vertreter der Gemeinde, Elternvertreter sowie Architekten mit der Schulleiterin Claudia Sülberg zum Informationsrundgang getroffen.

„In unserer neuen Klasse ist es viel schöner als im Container“, sind sich die Erstklässler einig. Der bisher eingeschossige Trakt zwischen dem Altbau aus dem Jahr 1974 und dem Anbau von 1994 wurde aufgestockt. Große, helle Klassenzimmer mit neuester Technik, zweckmäßig ausgestattete, erweiterungsfähige Gruppenräume für den Unterricht und das Freizeitangebot sowie lichtdurchflutete Flure sind das Ergebnis des ersten Bauabschnittes und der Erweiterungsmaßnahmen. Zudem wurde ein Fahrstuhl eingebaut, der für die Barrierefreiheit an der gesamten Grundschule sorgt.

Mehr Schüler und inklusive Schule

Hintergrund der Erweiterungsmaßnahme und der weiteren Investitionen im Sommer 2017 und 2018 ist zum Beispiel die Einführung der inklusiven Schule als auch die Entwicklung der Schülerzahlen. Dafür sollen dauerhaft zeitgemäße Klassenräume zur Verfügung stehen.

„Im Jahr 2010 sind wir eine Ganztagsschule geworden“, sagte Schulleiterin Claudia Sülberg. Räume seien zu Mensen umgebaut worden, „da wir hier sehr viele Kinder haben, die mittags bei uns essen“. Zudem wurde das Freizeitangebot mit entsprechenden Räumen erweitert, sodass Musikveranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften, Nachmittagsbetreuung und unterschiedliche Kurse nun noch besser durchgeführt werden können.

Dank auch an die Kinder

Als die Vorsitzende des Fördervereins, Petra Brüggemann-Urban, den Erstklässlern das „Aktivity Junior-Spiel“ schenkte, dankte sie damit vor allem den Kindern. Denn auch für sie sei der Bauablauf „im laufenden Betrieb“, wie Architekt Jürgen Schwegmann vom B-Werk es formulierte, nicht ganz einfach gewesen. Nicht nur die Schule, „alle haben sehr gut mitgemacht“, sodass die Handwerksarbeiten auch terminlich reibungslos ausgeführt werden konnten. Neben der Erweiterung der Schule seien ebenfalls verschiedene Maßnahmen im Bestand notwendig gewesen, um die geltenden Anforderungen, wie zum Beispiel im Bereich des Brandschutzes und der technischen Anlagen als auch im akustischen Bereich der Klassenräume zu erfüllen.

Gutes Zusammenspiel

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf war wie alle Teilnehmer von den Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen sehr angetan. „Die Gesamtinvestitionen von über 1,1 Millionen Euro sind für alle gewinnbringend“, betonte er. Von Anfang an habe es zwischen allen Beteiligten ein gutes Zusammenspiel gegeben, wofür er sich bedankte.

„Den Bedürfnissen gerecht werden“

Magdalena Wilmes, Bürgermeisterin aus Lünne sowie Kreistagsabgeordnete, verwies auf die „Bildungsregion Emsland“ und dankte dem Landkreis für finanziellen Zuschüsse der bisherigen und zukünftigen Bauvorhaben.

„Wir können den Bedürfnissen unserer heutigen Schülerschaft so noch besser gerecht werden“, dankte Schulleiterin Claudia Sülberg, und freut sich mit der Delegation auf ein Wiedersehen Ende August 2018, wenn die dritte Erweiterungs- und Umbaumaßnahme abgeschlossen ist.

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