Zwei neue Klassenräume Johannes-Grundschule in Spelle wird modernisiert

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Über die Erweiterung der Johannes-Grundschule freuen sich mit den Schulkindern (von links) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Dezernent Stefan Sändker, Rektorin Claudia Sülberg, Markus Morhaus (Vorsitzender des Schulausschusses), Architekt Jürgen Schwegmann (B-Werk), Architektin Stephanie Löning (B-Werk) und Konrektorin Kerstin Heidker. Foto: Ludger JungeblutÜber die Erweiterung der Johannes-Grundschule freuen sich mit den Schulkindern (von links) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Dezernent Stefan Sändker, Rektorin Claudia Sülberg, Markus Morhaus (Vorsitzender des Schulausschusses), Architekt Jürgen Schwegmann (B-Werk), Architektin Stephanie Löning (B-Werk) und Konrektorin Kerstin Heidker. Foto: Ludger Jungeblut

Spelle. Mit Gesamtkosten von 1,03 Millionen Euro wird derzeit die Johannes-Grundschule in Spelle modernisiert. Unter anderem werden zwei Klassenräume neu geschaffen.

Träger der Grundschule , in der im neuen Schuljahr 318 Schüler unterrichtet werden, ist die Samtgemeinde Spelle. Einzelheiten des Projekts erläuterten in einem Gespräch mit unserer Redaktion Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Dezernent Stefan Sändker, der Vorsitzende des Schulausschusses, Markus Morhaus, Rektorin Claudia Sülberg, Konrektorin Kerstin Heidker sowie die Architekten Jürgen Schwegmann und Stephanie Löning vom Speller Architekturbüro B-Werk.

Eingeschossiger Trakt wird aufgestockt

Die Bauarbeiten sind zu Beginn der Sommerferien aufgenommen worden. Um zwei neue Klassenräume zu schaffen, wird der bisherige eingeschossige Trakt zwischen dem Altbau aus dem Jahre 1974 und dem Anbau aus dem Jahre 1994 aufgestockt. Gleichzeitig wird ein Personenfahrstuhl errichtet, der für eine Barrierefreiheit an der gesamten Grundschule sorgt.

Hummeldorf und Schwegmann verwiesen darauf, dass sich die Erweiterung harmonisch in den vorhandenen Gebäudekomplex einfügt. Hummeldorf zufolge ergibt sich die Notwendigkeit der Erweiterung vor allem aus zusätzlichem Raumbedarf wegen der Inklusion.

Die Grafik zeigt die errechnete Entwicklung der Schülerzahlen.

25 Kinder haben sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf

„Im neuen Schuljahr werden 25 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in allen vier Jahrgängen unserer Schule unterrichtet“, teilte Rektorin Sülberg in puncto Inklusion mit. Zudem nähmen sieben Kinder von Asylbewerbern am Unterricht teil. Eine spezielle Sprachlerngruppe gäbe es für die Kinder von Flüchtlingen nicht, da sie am Besten im Klassenverband Deutsch lernten. Überdies würden sie speziell gefördert.

Fast 60 Fachkräfte an der Schule tätig

Laut Sülberg sind nach der Einführung der Inklusion und der Ganztagsschule annähernd 60 Fachkräfte an der Schule tätig. Neben dem gut 20-köpfigen Kollegium zählen dazu Förderschullehrer des Mobilen Dienstes, Schulbegleiter von Kindern mit Handicaps, Ganztagskräfte und Helfer in der Mensa.

Schulcontainer werden Ende 2016 abgebaut

Die Erweiterungsmaßnahme soll nach Angaben von Hummeldorf bis Ende Dezember 2016 mit Kosten von 540000 Euro abgeschlossen sein. Danach werden die jetzigen Schulcontainer abgebaut.

Brandschutz und Akustik werden verbessert

Im Zeitraum von Frühjahr bis Ende Juli sind verschiedene Modernisierungsmaßnahmen im Bestand vorgesehen, für die 310000 Euro veranschlagt sind. Dadurch sollen der Brandschutz, die Akustik und die Technik verbessert werden.

WC-Anlage wird saniert

Zur abschließenden und vollständigen Barrierefreiheit wird überdies ein WC für Kinder mit Behinderungen eingerichtet. Außerdem soll die bestehende WC-Anlage saniert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 180000 Euro. Diese Arbeiten sollen Ende Juni bis Anfang August 2018 umgesetzt werden.

Dank an den Landkreis

Hummeldorf dankte dem Landkreis für die in Aussicht gestellte Förderung von 200000 Euro aus der Kreisschulbaukasse für die Gesamtmaßnahme sowie der Schulleitung und dem Lehrerkollegium für die gute Zusammenarbeit. Der Verwaltungschef: „Die Johannes-Grundschule wird mit dieser Investition enorm aufgewertet, denn die Rahmenbedingungen für den Unterricht werden durch diese Maßnahme nochmals nachhaltig verbessert.“ Schulausschussvorsitzender Morhaus zeigte sich erfreut darüber, dass sich auch die älteren Ratsmitglieder von der Notwendigkeit dieser Investition überzeugen ließen.

„Baustelle hervorragend abgesichert“

Derweil verfolgen die Kinder laut Konrektorin Kerstin Heidker gespannt den Baufortschritt. „Die Baustelle ist hervorragend abgesichert“, wies Heidker darauf hin, dass sich neugierige Schüler nicht unversehens unter die Handwerker mischen können.

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