Kommentar Zur Ehrung von Pater Kulüke: Menschen miteinander verbinden

Nach der Verleihung der Ehrenbürger-Urkunde im Gespräch: Pater Heinz Kulüke, der frühere Samtgemeindedirektor Werner Thele und Ehrenbürgermeister Josef Löcken (von links). Foto: Thomas PertzNach der Verleihung der Ehrenbürger-Urkunde im Gespräch: Pater Heinz Kulüke, der frühere Samtgemeindedirektor Werner Thele und Ehrenbürgermeister Josef Löcken (von links). Foto: Thomas Pertz

Spelle. Heinz Kulüke ist authentisch. Bei dem Pater aus Spelle, der die Aufforderung zur Hilfe für die Schwachen immer auch als Appell an sein eigenes Handeln versteht, stimmen Worte und Taten überein.

Er geht diesen – seinen – Weg mit einer Konsequenz, die hohen Respekt und Anerkennung verdient. Die Gemeinde kann deshalb zu Recht stolz auf ihren „Speller Jungen“ sein, wie es Bürgermeister Georg Holtkötter in seiner Laudatio treffend formulierte.

Weit davon entfernt ist die Kommune aber, sich mit dem international hoch geachteten Ordenspriester lediglich zu schmücken, um dann wieder zur Tagesordnung überzugehen. Dies verhindert in erster Linie der „verlängerte Arm“ von Kulüke, der gleichnamige Aktionskreis. Die Ehrenbürgerschaft für den Pater knüpft die Bande zum Arbeitskreis noch enger, als sie es ohnehin schon sind.

Wer Kulüke als Persönlichkeit bei der Ehrung im Wöhlehof erlebt hat, der bekam ein Gespür dafür, wie dieser gelernte Elektriker Menschen elektrisieren, miteinander verbinden und auf ein gemeinsames Ziel einschwören kann: nämlich Not zu lindern.


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