Mysteriöser Landgewinner Giftiges Jakobskreuzkraut breitet sich in Freren aus

Von Carsten van Bevern


Schapen/Freren. Eigentlich ist Jakobskreuzkraut eine hübsche Pflanze. Leuchtend gelb blüht das bis zu einen Meter hohe Kraut jetzt an Straßenrändern, vor allem aber auf Weiden und Wiesen. Aber es gibt ein Problem: Jakobskreuzkraut ist giftig, kann Pferde, Kühe und Schafe krank machen und – das ist neu – es breitet sich scheinbar unaufhaltsam aus.

So hat die Samtgemeinde Spelle vor einigen Jahren auf einer rund fünf Hektar großen Fläche am Feldweg in Schapen in einem Modellprojekt in Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde, verschiedenen Universitäten und dem 3N-Kompetenzzentrum eine Naturschutzfläche für nachwachsende Rohstoffe entwickelt. In den Randbereichen dieser Fläche, entlang der angrenzenden Wirtschaftswege und Gräben, blüht es knallig gelb.

Und bis vor wenigen Wochen auch auf den auf der anderen Seite des Feldweges gelegenen Grundstücken, dort haben die Familien Garmann und Schöttmer ihre Pferdeweiden. „Mein Opa hat früher schon immer gesagt, dass ich diese Pflanzen auf der Weide rausreißen soll, die seien Gift für unsere Pferde“, erklärt Sarah Schöttmer. Seit zwei oder drei Jahren würden diese Pflanzen sich dort aber immer stärker ausbreiten.

Das bestätigen auch Renate und Clemens Garmann in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Die Auswirkungen der in den Pflanzen enthaltenen und leberschädigenden Giftes haben beide vor wenigen Wochen erleben müssen. „Als ich an einem Sonntag gegen Mitternacht aufgrund der Unruhe noch einmal in den Pferdestall gegangen bin, lag eines meiner Pferde röchelnd am Boden“, berichtet Renate Garmann. Der sofort verständigte Tierarzt habe das Tier retten können, aber auch bestätigt, dass der nächtliche Notruf mehr als sinnvoll gewesen sei. „Nach seiner Aussage wäre die Stute am Morgen tot gewesen.“ Das giftige Kraut könne durchaus für den Notfall verantwortlich gewesen sein, habe der Arzt erklärt.

In zwei großen Arbeitseinsätzen hat die Pferdebesitzerin schließlich gemeinsam mit Nachbarn die Weiden „traktorschaufelweise“ von den giftigen Pflanzen befreit. Da jede Pflanze aber unzählige Samen enthält, die durch den Wind weiträumig verteilt werden, erwarten die Anlieger nun im kommenden Jahr eine noch größere Ausbreitung der Pflanze.

Außer einem regelmäßigen Mähen vor der Blühphase sind wirksame Möglichkeiten für eine großflächige Bekämpfung der Pflanze aber nicht bekannt . „Und eine Bekämpfung der Pflanze mit Pflanzenschutzmitteln ist aufgrund negativer Auswirkungen zum Beispiel auf das Grundwasser problematisch“, erklärte Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf auf Nachfrage unserer Redaktion. „Wir werden aber durch verstärktes Mähen der Seitenräume und Freiflächen künftig versuchen, die Aussaat möglichst gering zu halten. In konkreten Fällen wie diesem werden wir auch kurzfristig tätig werden.“ So sollen am Feldweg in Schapen bereits heute Mitarbeiter des Bauhofs im Einsatz sein und dem Jakobskreuzkraut zumindest mit Mähmaschinen schon einmal zu Leibe rücken.


Eine Bekämpfung mit Herbiziden ist laut dem Landkreis kaum möglich

Das für Pferde und andere Tiere giftige Jakobskreuzkraut breitet sich im Emsland und damit auch in Schapen immer mehr aus. Unter anderem zu Problemen bei der Bekämpfung der gelb blühenden Pflanze äußerte sich Ludger Pott, Fachbareichsleiter Umwelt beim Landkreis Emsland, auf Nachfrage unserer Zeitung:

Werden die Versuchsflächen am Feldweg in Schapen heute noch bewirtschaftet und gepflegt?

Die Gehölze werden weiterhin gepflegt und sollen in Form einer Kurzumtriebs-plantage als Energieholz verarbeitet werden. Eine regelmäßige Pflege ist dafür nicht erforderlich und mir nicht bekannt.

Ist das Jakobskreuzkraut seinerzeit im natürlichen Randstreifen bewusst angepflanzt worden, oder hat es sich dort so ausgebreitet?

Natürlich wird Jakobskreuzkraut nicht ausgesät und ist in irgendwelchen Samenmischungen auch meines Wissens nicht enthalten. Es verbreitet sich derzeit bundesweit rasant, und es gibt auch bislang kein wirkungsvolles Mittel, diese Ausbreitung einzudämmen. Wir werden damit leben müssen.

Wird das Kraut bekämpft, und sollte oder muss es bekämpft werden?

Die Pflanze wird nicht regelmäßig bekämpft. Jeder Flächeneigentümer sollte daher frühzeitig dafür Sorge tragen, dass die Pflanzen sich auf seiner Fläche nicht ausbreiten. Also dann ausreißen, wenn man der Sache noch Herr wird, also wenn nur wenige Exemplare beobachtet werden. Eine flächige Bekämpfung mit Herbiziden ist nicht angezeigt, da die Pflanze sehr widerstandsfähig ist und bei Anwendung von Selektivherbiziden auch die gewünschten Pflanzen vernichtet würden. Eine Pflicht zur Beseitigung gibt es definitiv nicht.

Was können davon betroffene Nachbarn tun?

Die Gehölze werden weiterhin gepflegt und sollen in Form einer Kurzumtriebs-plantage als Energieholz verarbeitet werden. Eine regelmäßige Pflege ist dafür nicht erforderlich und mir nicht bekannt.

Werden die Versuchsflächen am Feldweg in Schapen heute noch bewirtschaftet und gepflegt?

Die Gehölze werden weiterhin gepflegt und sollen in Form einer Kurzumtriebs-plantage als Energieholz verarbeitet werden. Eine regelmäßige Pflege ist dafür nicht erforderlich und mir nicht bekannt.

Ist das Jakobskreuzkraut seinerzeit im natürlichen Randstreifen bewusst angepflanzt worden, oder hat es sich dort so ausgebreitet?

Natürlich wird Jakobskreuzkraut nicht ausgesät und ist in irgendwelchen Samenmischungen auch meines Wissens nicht enthalten. Es verbreitet sich derzeit bundesweit rasant, und es gibt auch bislang kein wirkungsvolles Mittel, diese Ausbreitung einzudämmen. Wir werden damit leben müssen.

Wird das Kraut bekämpft, und sollte oder muss es bekämpft werden?

Die Pflanze wird nicht regelmäßig bekämpft. Jeder Flächeneigentümer sollte daher frühzeitig dafür Sorge tragen, dass die Pflanzen sich auf seiner Fläche nicht ausbreiten. Also dann ausreißen, wenn man der Sache noch Herr wird, also wenn nur wenige Exemplare beobachtet werden. Eine flächige Bekämpfung mit Herbiziden ist nicht angezeigt, da die Pflanze sehr widerstandsfähig ist und bei Anwendung von Selektivherbiziden auch die gewünschten Pflanzen vernichtet würden. Eine Pflicht zur Beseitigung gibt es definitiv nicht.

Was können davon betroffene Nachbarn tun?

Natürlich wird Jakobskreuzkraut nicht ausgesät und ist in irgendwelchen Samenmischungen auch meines Wissens nicht enthalten. Es verbreitet sich derzeit bundesweit rasant, und es gibt auch bislang kein wirkungsvolles Mittel, diese Ausbreitung einzudämmen. Wir werden damit leben müssen.

Werden die Versuchsflächen am Feldweg in Schapen heute noch bewirtschaftet und gepflegt?

Die Gehölze werden weiterhin gepflegt und sollen in Form einer Kurzumtriebs-plantage als Energieholz verarbeitet werden. Eine regelmäßige Pflege ist dafür nicht erforderlich und mir nicht bekannt.

Ist das Jakobskreuzkraut seinerzeit im natürlichen Randstreifen bewusst angepflanzt worden, oder hat es sich dort so ausgebreitet?

Natürlich wird Jakobskreuzkraut nicht ausgesät und ist in irgendwelchen Samenmischungen auch meines Wissens nicht enthalten. Es verbreitet sich derzeit bundesweit rasant, und es gibt auch bislang kein wirkungsvolles Mittel, diese Ausbreitung einzudämmen. Wir werden damit leben müssen.

Wird das Kraut bekämpft, und sollte oder muss es bekämpft werden?

Die Pflanze wird nicht regelmäßig bekämpft. Jeder Flächeneigentümer sollte daher frühzeitig dafür Sorge tragen, dass die Pflanzen sich auf seiner Fläche nicht ausbreiten. Also dann ausreißen, wenn man der Sache noch Herr wird, also wenn nur wenige Exemplare beobachtet werden. Eine flächige Bekämpfung mit Herbiziden ist nicht angezeigt, da die Pflanze sehr widerstandsfähig ist und bei Anwendung von Selektivherbiziden auch die gewünschten Pflanzen vernichtet würden. Eine Pflicht zur Beseitigung gibt es definitiv nicht.

Was können davon betroffene Nachbarn tun?

Die Pflanze wird nicht regelmäßig bekämpft. Jeder Flächeneigentümer sollte daher frühzeitig dafür Sorge tragen, dass die Pflanzen sich auf seiner Fläche nicht ausbreiten. Also dann ausreißen, wenn man der Sache noch Herr wird, also wenn nur wenige Exemplare beobachtet werden. Eine flächige Bekämpfung mit Herbiziden ist nicht angezeigt, da die Pflanze sehr widerstandsfähig ist und bei Anwendung von Selektivherbiziden auch die gewünschten Pflanzen vernichtet würden. Eine Pflicht zur Beseitigung gibt es definitiv nicht.

Werden die Versuchsflächen am Feldweg in Schapen heute noch bewirtschaftet und gepflegt?

Die Gehölze werden weiterhin gepflegt und sollen in Form einer Kurzumtriebs-plantage als Energieholz verarbeitet werden. Eine regelmäßige Pflege ist dafür nicht erforderlich und mir nicht bekannt.

Ist das Jakobskreuzkraut seinerzeit im natürlichen Randstreifen bewusst angepflanzt worden, oder hat es sich dort so ausgebreitet?

Natürlich wird Jakobskreuzkraut nicht ausgesät und ist in irgendwelchen Samenmischungen auch meines Wissens nicht enthalten. Es verbreitet sich derzeit bundesweit rasant, und es gibt auch bislang kein wirkungsvolles Mittel, diese Ausbreitung einzudämmen. Wir werden damit leben müssen.

Wird das Kraut bekämpft, und sollte oder muss es bekämpft werden?

Die Pflanze wird nicht regelmäßig bekämpft. Jeder Flächeneigentümer sollte daher frühzeitig dafür Sorge tragen, dass die Pflanzen sich auf seiner Fläche nicht ausbreiten. Also dann ausreißen, wenn man der Sache noch Herr wird, also wenn nur wenige Exemplare beobachtet werden. Eine flächige Bekämpfung mit Herbiziden ist nicht angezeigt, da die Pflanze sehr widerstandsfähig ist und bei Anwendung von Selektivherbiziden auch die gewünschten Pflanzen vernichtet würden. Eine Pflicht zur Beseitigung gibt es definitiv nicht.

Was können davon betroffene Nachbarn tun?

Die Nachbarn sollten achtgeben, dass jede auf ihren Flächen auftauchende Pflanze sofort beseitigt wird. Nur so können sie ihr Vieh beziehungsweise das Futter wie Heu oder Silage schützen. Sofern die Pflanzen auf der Gemeindefläche in Schapen stören, können sie in Abstimmung mit der Gemeinde ausgerissen werden. Eine flächige Bekämpfung mit Herbiziden wird von hier abgelehnt, da damit die Langzeitbeobachtung der Fläche hinsichtlich ihrer Entwicklung und möglichen Anerkennung als Kompensationsfläche entfallen müsste.